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eBook das LMS der Zukunft?

Via den Blogbeitrag von Niall Sclater ist in mir die Frage erneut aufgeflammt, ob enhanced eBooks künftig in die Rolle einer Lernplattform schlüpfen könnten, wie ich das bereits am Ende meiner Masterarbeit festgehalten habe.

Sclater sieht in der Art der Aufbereitung der Inhalte gewisse Vorteile von eBooks (auf Tablets) gegenüber Webseiten. Ist es tatsächlich nur eine Frage der Darstellung und könnte man genau so gut eine Webseite lesen … oder … sind eBooks zugänglicher als herkömmliche Lernplattformen mit ihren Logins und unterschiedlichen Bereichen und Berechtigungen? Ausserdem sollen die Lerner durch die Darstellungsform eines eBooks weniger vom Lernen abgelenkt werden – es kann einem «Lost in Hyperspace»-Syndrom vorgebeugt werden – und sie beschäftigen sich intensiver mit dem Lerngegenstand. Durch die Aufteilung in Seiten, Kapitel und Abschnitte erhalten die Lernenden einen umfassenderen Überblick über Gelerntes / noch zu Lernendes in ihrer Lernumgebung.

Im weiteren soll der Besitz eines eBooks Lerner mehr motivieren, sich mit dessen Inhalten als mit jenen einer Webseite (LMS) auseinander zu setzen. Zudem sind elektronische Bücher und somit alle persönlichen Lernaktivitäten im Besitzt des Lernenden, wogegen ein Bereich in einem LMS nie in den Besitzt des Lernenden übergehen kann.

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JAMES im focus

 

Nun ist also die seit längerem angekündigte Zusatzstudie JAMESfocus erschienen. Basierend auf den Daten der JAMES-Studie 2010 haben die Autorinnen verschiedene Freizeit- und Mediennutzungstypen herausgearbeitet und mit anderen Studien verglichen.

Die Analogen (28,8 %) nutzen überdurchschnittlich oft herkömmliche (analoge) Medien, besuchen Mussen, schreiben Briefe und trifft sich weniger oft mit Freunden. Sie sind mehrheitlich weiblich und mit gymnasialer Ausbildung.

Computerfreaks (10,2 %) sind oft männlich und sind vor allem bei den 14/15-Jährigen zu suchen. Sie tüfteln am Computer, spielen Videogames und sind aktiv in Foren/Newsgroups.

Informationsorientierte (24 %) nutzen den Computer als Recherche-/Informationsinstrument, verfügen aber nicht über besonders ausgeprägte technische Kompetenzen und sie lesen selten Bücher … und kommen vom Land.

Musiker (6,2 %) nutzen wie die Bezeichnung nahelegt, den Computer vorwiegend zum musizieren, sind jedoch auch sonst recht angetan. Mehrheitlich sind sie männlich und aus den urbanen Gegenden.

Unterhaltungsorientierte (30,8 %) sind mehrheitlich weiblich, jung und eher von tieferem bis mittlerem Bildungsniveau und sozialem Status. Sie konsumieren vorwiegend, egal ob TV oder Social Networks.

Zusammengefasst lässt sich sagen, Knaben im Alter von 18 – 19 Jahren, welche das Gymnasium besuchen [ Anm. d. A. Musiker & evt. Computerfreaks], einen hohen sozioökonomischen Status haben und nicht aus einer Familie mit Migrationshintergrund stammen, verfügen über das grösste Medienwissen.

Jugendliche mit tieferem Medienwissen, also eher unterhaltungsorientierte dagegen, nutzen das Handy allgemein mehr und vielfältiger. Zur Nutzung von sozialen Netzwerken lässt sich festhalten, dass ebenfalls jüngere Jungendliche mit eher tieferem Bildungsniveau und sozialem Status sorgloser damit umgehen. Wieder mal ein Plädoyer für (differenzielle) Medienbildung in der Schule.

 

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Ich hab’s getan

Ich habs getan! Eben hab ich mich für den #OPCO12angemeldet. Nach etwas “Lern-Abstinenz” wird das Verlangen nach orientieren, ordnen, beitragen und teilen wieder etwas grösser. Wie viel ich mich orientiere, ob ich beitrage, was ich ordne und mit wem ich teile weiss ich noch nicht, aber ich hab mir vorgenommen, von April bis Juni ab und zu mal mitzulesen, zuzuhören und mir meine Gedanken zu den Inhalten zu machen.
Die Themen

  • Mobile Apps
  • Tablet Computing
  • Game-Based Learning
  • Learning Analytics
  • Gesture-Based Computing
  • Internet of Things

welche der Horizon-Report 2012 als Trends des technologiegestützten Lernens der nächsten Jahre identifiziert und der #OPCO12 unter die Lupe nimmt, tönen jedenfalls vielversprechend.

Da ich wohl (aus Zeitgründen) eher sammle als beizutragen werde ich versuchen mir ein entsprechendes Mashup zu basteln.

 

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LearningApps

Letzthin durfte ich am CAS eLearning Design über Quiz- und Testtools lehren. learningapps.org gefiel nicht nur einigen Teilnehmenden sondern auch mir. Einziger Wermutstropfen: Gewisse Apps nutzen Flash. Gerade in diesem Zusammenhang wird mobiles Lernen, welches im Moment häufig auch mit iOS-Devices stattfindet verhindert.


Update:
Gemäss den Entwicklern sollen ältere, flashbasierte Apps auf HTML5 umgestellt werden.

Rate limit exceeded. Clients may not make more than 150 requests per hour.
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Fiebermessen mit dem iPhone

Auf meinen Tweet vor 2 Wochen hat die Firma Medisana umgehend reagiert und mir das iPhone-Thermometer geschickt, mit welchem man Fieber (und andere Temperaturen von Oberflächen) mittels Infrarotsensor berührungsfrei messen kann. Wer schon mal einem Kind – egal in welchen Körperöffnungen – versucht hat Fieber zu messen, kann sich vorstellen, dass diese Methode gar nicht die schlechteste ist. Das kleine Gerät wird mittels Dock Connector ans iPhone angeschlossen.

Meine ersten Tests mit dem ThermoDock® haben ergeben, dass im sogenannten Live-Modus auch die Oberflächentemperaturen (für meine Bedürfnisse) recht exakt bestimmt werden können. Was diese Funktion mit der aufgezeichneten Kurve zum Fiebermessen nützt erschliesst sich mir jedoch nicht ganz.

Jede Messung kan mit zusätzlichen Angaben wie Befindlichkeit oder Notizen versehen werden, welche aufgezeichnet und in Diagrammen dargestellt werden. Bei Bedarf können die Ergebnisse per eMail (z.B. an einen Arzt) versandt werden.

Das Screendesign der kostenlosen App, welche durch die anderen Hardwarekomponenten GlucoDock® (Blutzuckermessung), CardioDock® (Blutdruck- und Pulsbestimmung) und TargetScale® (Körperanalysewaage), welche ebenfalls über diese App gesteuert und verwaltet werden, ergänzt wird, überzeugt mich nicht. Statt LSD-Bubble-Trip-Desgin wünschte ich mir eine etwas professioneller anmutende und vor allem übersichtlichere Darstellung, welche den User bei der Bedienung noch etwas mehr unterstützt.

Lobenswert zu erwähnen wären da wohl noch die Social Media-Aktivitäten der Firma – und dies nicht nur, weil ich via Twitter zu einem Testgerät gekommen bin.

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Apple Education Event

 

Normalerweise überlasse ich ja das Kommentieren von Einladungen zu Apple-Events den Apple-News-Blogs, doch zu dieser und den damit einhergehenden Gerüchten muss ich fast bloggen.

So explizit hat Apple meines Wissens noch nie einen Event im Voraus als “educational” betitelt, das lässt hoffen. Gerüchten zufolge gab Steve Jobs zu Lebzeiten Hinweise darauf, dass er die Fotografie, das Fernsehen und Bildungsmedien (es war die Rede von schoolbooks) revolutionieren wolle.

  • Gibt es eine Kategorie Schulbücher im iBooks-Store unter welcher Verlage ihre digitalen Schulbücher vertreiben können?
  • Gibt es ein Authoring-Tool, um digitale iBücher zu erstellen? Und ja, die Tatsache dass Pages EPUB generieren kann ist mir bekannt, aber nein, das reicht mir nicht.
  •  Wird iTunesU aufgebohrt? PDFs lassen sich darüber ja bereits verteilen, vielleicht künftig auch richtige enhanced eBooks.
  • Gibt es ein komplett neues Format, eine neue Applikation oder beides?
  • Gibt es günstige EDU-Hardware analog zum eMac damals?

Kurzum einzelne von diesen Gerüchten würden mich wohl kaum vom Sockel reissen, eine Kombination davon schon eher, sollte es jedermann und nicht nur Verlage befähigen, digitale Schulbücher (oder wie man die auch nennen will) zu erstellen und abzuändern – eventuell könnten sogar bestehende Bücher bearbeitet werden …

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Essen – verteilen statt wegwerfen …

… das mache ich im Moment anlässlich meines Zivildienstes bei der «Schweizer Tafel».

Die Schweizer Tafel hilft durch ihre Arbeit direkt und praktisch den benachteiligten und bedürftigen Menschen in der Schweiz. In 11 Regionen werden überschüssige, einwandfreie (!) Lebensmittel bei Grossverteilern, Produzenten und Detaillisten abgeholt und gratis an soziale Institutionen verteilt, welche sich um armutsbetroffene Mitmenschen kümmern.

Ich bin noch unentschlossen, was eindrücklicher ist – die Mengen an Lebensmittel, welche wir täglich einsammeln (anstatt, dass sie fortgeworfen werden) und die damit verbundene Vorstellung, wie viele Lebensmittel nicht eingesammelt werden oder die Freude der Abnehmer über eine Flasche Cranberry-Saft, ein paar exotische Früchte, ein Poulet oder ein Schoggi-Cake.

 

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Frohe Festtage

[Quelle]

Liebe Leserinnen und Leser

Auch wenn wohl einige nur still mitlesen und ich nicht wirklich weiss, wie viele Leute überhaupt diese Zeilen lesen, möchte ich es nicht versäumen allen eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Jahreswechsel und ein paar erholsame Stunden zu wünschen.

Im neunen Jahr warten viele spannende Dinge auf mich und uns …