Via Kurt Jakobs Blog bin ich auf das folgende Video gestossen: Der Fotograf Robbie Cooper hat mittels einer am Bildschirm befestigten Kamera Kinder beim Spielen mit dem Computer gefilmt. Es sind ausschliesslich deren Gesichter erkennbar, als Tonspur wurde die Geräuschkulisse des jeweiligen Spiels verwendet. Ein nicht unbekannter Medienpädagoge meinte im Gespräch, dass dies nicht unbedingt mit Immersion zu tun hat … meine Antwort: “Immersion ist mehr als nur das, aber es zeigt recht gut, wie Kinder – und übrigens auch Erwachsene – in Computerspielen versinken.” Ich interpretiere Richard Bartles Schilderung der Immersionsstufen jedenfalls so, dass Stufe 1 auf diese Spieler/innen zutreffen würde.
player: Die Spielfigur ist ein Mittel zur Beeinflussung der Spielwelt.(1)
Der etwas ältere Knabe gegen Schluss könnte evt. sogar der zweiten Stufe zugeordnet werden
avatar: Die Spielfigur ist ein Repräsentant des Spielers in der Spielwelt. Spieler sprechen in der dritten Person über die Spielfigur. (2) character: Computerspieler identifizieren sich mit der Spielfigur und sprechen in der ersten Person über sie.(3)