
Irgendwie bin ich über die ARD/ZDF Onlinestudie gestolpert. Ich habe noch nicht alles gelesen, aber beim Überfliegen auf interessante Ergebnisse gestossen.
So zum Beispiel die Fragestellung der Studie vor 10 Jahren:
Wird Online Alltagsmedium? Über 11 Millionen Internet-Nutzer in Deutschland – bis 2001: ein Drittel der Deutschen im Netz
oder
Internetnutzung Jugendlicher: Surfen statt Fernsehen?
Da kann man nur sagen, «Online» ist Alltagsmedium und Surfen ist sicherlich auf dem Vormarsch gegenüber dem Fernsehen … Eine (nicht repräsentative) unter meinen Schülern im letzten Schuljahr hat ergeben, dass die Mädchen bedeutend mehr im Internet unterwegs sind als sie fernsehen. Die Knaben hingegen, haben einen leicht höheren TV- als Internet-Konsum. Wobei da gewisse Vermischungen auftreten … viele Knaben schauen via Zattoo oder Wilmaa fern und «irgendwie ist das ja auch surfen auch wenn man nicht ständig klickt» wie mir ein Junge klar machte …
Im Zusammenhang mit einer erst kürzlich bearbeiteten Lernaufgabe ergaben sich weitere Interessante Ergebnisse … so scheinen die klassischen Interaktionsformen E-Mail, Chatten oder Foren nach wie vor die meistgenutzten Internetanwendungen zu sein. Web 2.0 Applikationen dagegen geniessen weniger Akzeptanz. Das vielgelobte Mitmachweb dagegen bleibt weitestgehend auf der Strecke … Weblogs und Lesezeichensammlungen werden gerade mal bei 14 – 19 Jährigen von einem etwas höheren einstelligen Prozentsatz genutzt und Soziale Netzwerke werden zwar im privaten Bereich akzeptiert, beruflich kommt ihnen aber wenig bis keine Bedeutung zu. Die einzigen richtig etablierten Web 2.0 Dienste sind laut der Studie Wikipedia und YouTube .