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Was sagt educanet2 zu Web 2.0?

educanet²

In seinem Vortrag berichtet Prof. Michael Kerres von seiner Vision – ein LMS als Aggregator verschiedener Web 2.0-Inhalten zu etablieren und vertiefte dies noch in einem Workshop.
Jetzt, da sich in den meisten Schulen ICT und damit (abgeschottete) LMS langsam zu etablieren beginnen, soll die Infrastruktur geöffnet werden eigene/persönliche Geräte sollen den ubiquitären Zugang ermöglichen und das LMS soll nur noch als Aggregator diverser Inhalte aus unterschiedlichen Quellen fungieren.
Was heisst das nun für Schulen? Kann man es verantworten Schüler- und Lehrerdaten einer Datenkrake wie z.B. Google anzuvertrauen? Und wie weit bin ich (nach schweizer und anderem Recht) dafür verantwortlich wenn in meinen aggregierten Quellen urheberrechtlich geschütztes oder anderes problematisches Material auftaucht?

Prof. Dominik Petko erläuterte Ergebnisse einer Nationalfondstudie zur Nutzung von educanet2. Erkenntnisse daraus sind:

  • educanet2 wird (noch) als Lehrplattform genutzt
  • Eine Verordnung über den Einsatz einer Lernplattform ist fruchtlos, Unterstützung dagegen sehr wichtig.

Zum Schluss verkündete educa auch noch ihre Pläne für die nächste Zeit:

Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit ePortfolios zu erstellen und diese beim Weggang aus einer educanet2-Institution weiter zu behalten. Dazu werden AAI und OpenID implementiert.

Weitere Neuigkeiten und Berichte zur Veranstaltung finden sich im educanet2-Blog.

P.S: In den Pausen war das iPhone-Projekt eines der Gesprächsthemen …

2 Kommentare

  1. hmmm… das ist ja interessant. Gibt es zur Integration AAI und OpenID bereits einen Zeitplan und sowas wie eine Spezifikation?
    Wird educanet2 damit zu einer AAI Identity Provider bzw. zu einem OpenID Identity Server? Das wäre für einige unserer Projekte am IMS sehr begrüssenswert.

    • Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube das Wort “Provider” mal gehört zu haben … Zeithorizont ist glaube ich 2010 …

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