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Skincom – Sonnenzelt

19. Oktober 2012 — Leave a comment

Der Sommer ist nun definitiv durch, was ich als Anlass nehmen, für einmal nichts Digitales und nichts Lernendes zu besprechen. Als besorgter Vater will ich natürlich, dass mein Sohn seine Sandkastenabenteuer geschützt geniessen kann, doch das ist gar nicht so einfach bei einem Sandkastendurchmesser von zwei Metern und einer wandernden Sonne.
In einer einschlägigen Zeitschrift wurde ich auf die Produkte von Skincom aufmerksam. Sie versprechen gegen Sonne und Wind zu schützen und mobil oder stationär einsetzbar zu sein. Ich hatte die Gelegenheit das Modell COMFORT einen Sommer lang zu testen.

Aufbau

Der Aufbau gestaltet sich recht intuitiv und lässt sich grösstenteils von einer einzelnen Person bewältigen. Die letzten Handgriffe wie das finale Zusammenbauen des Gestänges und auch das Zurechtrücken der Schattentücher empfehle ich zu zweit zu erledigen – das ist deutlich stressfreier.

Nutzung

Das Skincom COMFORT passt in einen Würfel mit einer Kantenlänge von 2,5 Metern und eignet sich so gemäss Beschreibung für 3 Liegestühle, einen Tisch mit 6 Personen oder einen Sandkasten von 200 x 250 cm Grundfläche. Letzteres passt recht genau.
Die Fixierung im Boden mit den mitgelieferten Heringen verankert das Sonnensegel wind- und wetterfest sowie sicher gegenüber rüttelnden Kinderhänden. Mit den drei unabhängig einsetzbaren Stoffbahnen kann der Schatten genau “dosiert” werden. Bei Wind und regen werden die Tücher mit wenigen Handgriffen (welche zu zweit deutlich schneller von statten gehen) zusammengeschoben und bieten so dem Unwetter wenig Angriffsfläche.

Als mobilen Sonnenschutz haben wir das Skincom Sonnenzelt nicht verwendet. Das Gewicht von 18 kg und das Gestänge, welches recht satt ineinander steckt – was der Stabilität zugute kommt, den Abbau aber erschwert – und die Masse, welche eher auf einen stationären Einsatz abzielen hielten uns davon ab, es ins Freibad mitzuschleppen.

Abbau

Das “Sonnensegel” liess sich auch nach ständiger Präsenz in Sonne, Wind und Regen einfach abbauen und sieht fast wie neu aus. Es liegt nun in seiner Kartonbox und wartet auf weitere Einsätze.

Fiebermessen mit dem iPhone

24. Januar 2012 — 1 Comment

Auf meinen Tweet vor 2 Wochen hat die Firma Medisana umgehend reagiert und mir das iPhone-Thermometer geschickt, mit welchem man Fieber (und andere Temperaturen von Oberflächen) mittels Infrarotsensor berührungsfrei messen kann. Wer schon mal einem Kind – egal in welchen Körperöffnungen – versucht hat Fieber zu messen, kann sich vorstellen, dass diese Methode gar nicht die schlechteste ist. Das kleine Gerät wird mittels Dock Connector ans iPhone angeschlossen.

Meine ersten Tests mit dem ThermoDock® haben ergeben, dass im sogenannten Live-Modus auch die Oberflächentemperaturen (für meine Bedürfnisse) recht exakt bestimmt werden können. Was diese Funktion mit der aufgezeichneten Kurve zum Fiebermessen nützt erschliesst sich mir jedoch nicht ganz.

Jede Messung kan mit zusätzlichen Angaben wie Befindlichkeit oder Notizen versehen werden, welche aufgezeichnet und in Diagrammen dargestellt werden. Bei Bedarf können die Ergebnisse per eMail (z.B. an einen Arzt) versandt werden.

Das Screendesign der kostenlosen App, welche durch die anderen Hardwarekomponenten GlucoDock® (Blutzuckermessung), CardioDock® (Blutdruck- und Pulsbestimmung) und TargetScale® (Körperanalysewaage), welche ebenfalls über diese App gesteuert und verwaltet werden, ergänzt wird, überzeugt mich nicht. Statt LSD-Bubble-Trip-Desgin wünschte ich mir eine etwas professioneller anmutende und vor allem übersichtlichere Darstellung, welche den User bei der Bedienung noch etwas mehr unterstützt.

Lobenswert zu erwähnen wären da wohl noch die Social Media-Aktivitäten der Firma – und dies nicht nur, weil ich via Twitter zu einem Testgerät gekommen bin.

Swisscom Labs

23. Dezember 2010 — Leave a comment

[Trigami-Review]

swisscom

Vielen ist es gänzlich unbekannt – Swisscom Labs – das Portal für Innovation der Swisscom. Die Webseite  bietet News aus dem Bereich Technologie, Produktetests so wie Betaversionen von Apps. Die Community bietet Entwicklern eine Plattform um eigene Apps zu promoten, so wie die Möglichkeit Feedbacks zu aktuellen Entwicklungen einzuholen oder sich mit anderen Entwicklern auszutauschen. Die User erfahren neuste Trends, können einen Blick hinter die Kulisse von Swisscom werfen und beim Testen von neunen Produkten/ Betaversionen mitmachen.

communitree_swisscom

Bei der Navigation geht die Swisscom neue Wege und hat das Communitree-Konzept entwickelt. Je nach Aktualität/Bewertung und Aktivität werden News respektive Mitglieder als grössere oder kleinere Quadrätchen dargestellt und ermöglichen so eine neue Art der Navigation auf der Seite. Klickt man auf einen Nutzer, zeigen Pfeile welche Artikel dieser Nutzer besucht, verfasst oder bewertet hat.

SwisscomBill

So bin ich zum Beispiel auch auf die iPhone-App „Swisscom Bill“ gestossen, mit welcher die Swisscom-Rechnung ständig in Griffnähe ist. Leider scheint die App noch nicht vollständig ausgebaut zu sein, so zeigt sie mir nur die letzten 3 Einträge meiner Rechnung an und im Archiv erscheinen lediglich die 6 letzten Rechnungen. Wenn ich sie mit der inoffiziellen Konkurrenz vergleiche fehlt mir der Detailgrad der Informationen, welche die Swisscom-App liefert. So würde ich gerne alle meine Rechnung überblicken können und  hätte gerne nicht lediglich die letzten drei Verbindungen sondern vollständige Verbindungsauszüge und vor allem bei Smartphones wichtig einen jederzeit aktualisierbaren Status des verbrauchten Datenvolumens.

Wer über Neuigkeiten rund um Swisscom Labs informiert blieben will, folgt am besten dem Twitter-Account und schaut sich die Facebook-Fanpage an.

Post SuisseID

9. November 2010 — Leave a comment

[Trigami-Review]

Mit der Post SuisseID verfüge ich nun nebst meinen diversen digitalen Identitäten auch einen offiziellen elektronische Identitätsausweis im Internet. Mit der Post SuisseID wird eine rechtlich verbindliche und technische Voraussetzung für den digitalen Geschäftsverkehr durch ein sicheres Log-In und eine rechtsgültige, elektronische Signatur geschaffen. Sie ermöglicht es, Privatpersonen und Unternehmen auf eine effiziente Art E-Mails, Verträge und Offerten zu unterschreiben. Ebenfalls geplant ist die Verwendung der digitalen Identität für die Steuererklärung und weitere Online-Services.

swiss sign

Der Registrierungsprozess läuft recht einfach und unkompliziert ab. Innerhalb weniger Tage nach der Bestellung erhält man diverse Formulare, welche man ausfüllt und auf einer Poststelle seine Identität bestätigen lässt. Nach Rücksendung aller ausgefüllten Unterlagen erhält man in den nächsten Tagen den swiss sign USB-Stick und einige Tage später (die beiden Sendungen werden aus Sicherheitsgründen mit A- und B-Post versendet, damit sie nicht gleichzeitig unterwegs sind) und den Freischalt-Code. Bei der ersten Inbetriebnahme des Sticks muss ein eigener PIN vergeben werden, mit welchem von nun an alle Handlungen mit der SuisseID abgesichert werden.

Auf dem swiss sign USB-Stick enthalten sind die SwissSigner Signatursoftware, IncaMail und ein abgesicherter SuisseID Internet Browser (basierend auf Firefox) sowie diverse Administrationsoptionen. Mit SwissSigner ist es möglich, (PDF-)Dokumente digital rechtsgültig zu unterschreiben und mittels dem sicheren E-Mail-Programm IncaMail verschlüsselt und digital eingeschrieben zu versenden.

Aus meiner Sicht gibt es zwei grundlegende Weiterentwicklungsperspektiven der SuisseID: Sie muss universell verwendet werden können, das heisst, es müssen möglichst viele Dienstleister und Behörden mitmachen und entsprechende Angebote bereitstellen, bevor sich der digitale Identitätsnachweis auch für Privatpersonen lohnt und die Akzeptanz dieser Methode bei Sender und Empfänger steigt. Ich würde es begrüssen, wenn ich anstatt eingeschriebener Briefe eingeschriebene E-Mails versenden, meine Steuererklärung digital signieren und via Internet einreichen kann. Im weiteren müsste die Benutzerfreundlichkeit und die Stabilität der Dienste noch etwas verbessert werden. Wenn ich mir vorstelle, dass meine Eltern dereinst ihre elektronische Identität verwalten/bezeugen müssen, könnte die Handhabung allgemein noch etwas verbessert werden. Ein erster Schritt dazu ist wohl die Tatsache, dass die SuisseID betriebssystemunabhängig funktioniert. Leider war der sichere E-Mail-Dienst IncaMail just während meines Tests nicht verfügbar, so dass ich diesen Dienst nicht testen konnte.

[Trigami-Review]

simplytshirt

Gastbeitrag meiner Frau: Voller Freude bestellte ich zwei simply Shirts online. Die Auswahl ist gross, es hat für jeden T-Shirt Typ etwas (Rundkragen, V-Ausschnitt, mit Kragen, usw) und der T-Shirt Shop ist übersichtlich gestaltet. Seit mehreren Jahren trage ich diese T-Shirts und die Qualität ist einfach super. Auch nach x-maligen Waschen behalten die Shirts die Form und die Farben verwaschen nicht. Die Farben ändern sich je nach Saison, die klassischen Frauen Shirts – Farben wie weiss, schwarz, blau sind aber immer erhältlich. Der Versand der T-Shirts erfolgt schnell, einzig die Portokosten finde ich relativ hoch. Ansonsten sehr empfehlenswert!

Jetzt zum Angebot und Gutschein (HQHKHSKC) einlösen.

simplyshirt logo

[Trigami-Review]

Die schweizer Post macht einen Schritt vorwärts. Seit kurzem gibt es Swiss Post Box, den elektronischen Briefkasten. Die Funktionsweise ist recht einfach. Man meldet sich an, bekommt die Zugangsdaten per Post zugeschickt,  lässt sich auf der Poststelle seine Identität bestätigen und hat nun einen elektronischen Briefkasten mit einer neuen Adresse. Und hier beginnt auch schon die Kritik: Ich will keine Adresse in Zürich, Bern, Genf oder sogar im Ausland! Egal ob kostenpflichtig oder gratis, ich hätte gerne alle Briefe, welche bisher an meine Adresse geschickt wurden in diesem elektronischen Postfach – ohne eine kryptische Zürcher-Adresse.

Ansonsten ist es recht einfach. Sobald ein Brief eintrifft wird man per eMail benachrichtigt und kann sich den Brief von aussen anschauen. Anschliessend entscheidet man sich, was mit dem Brief passieren soll. Soll er geöffnet und eingescannt werden? Soll er geschreddert oder recykliert oder an eine frei zu definierende (Heim-)Adresse zugestellt werden? Für all diese Aktionen wie auch für das Speichern der Scans fallen geringe Gebühren an.

swiss post box

Einmal gescannt, erscheint der vollständige Brief in der Inbox und kann als PDF lokal gespeichert werden. Selbstverständlich können die Dokumente auch online archiviert werden – jedoch fallen auch hierbei wieder Kosten an.

Nettes Feature für Leute wie mich ist die etwas teure iPhone-Applikation, welche einen ähnlichen Funktionsumfang wie das Webinterface bietet – so ist man dann richtig mobil.

Die schnelle Zustellung hat leider nicht geklappt, beide Briefe konnte ich nicht am nächsten Zustellungstag lesen – hier bestünde noch Verbesserungspotenzial – wenn die Briefpost schon in Konkurrenz zu eMail auftreten will muss bezüglich Schnelligkeit definitiv nachgebessert werden. Um meinen Workflow zu verbessern wäre es auch schön, wenn bereits bei der Erfassung eine Texterkennung gemacht würde und die Briefe so nach Stichworten durchsucht werden können – bei mir hat es nicht einmal mit der Adresse geklappt.

Alles in allem eine gute Idee mit leider aber wenig konkurrenzfähigen Preisen. Eine Privatperson, welche nicht sehr wichtig und ständig im Ausland ist, wird sich wohl zweimal überlegen, ob sich der Preis von 25 .- Setup-Gebühr, monatliche Kosten von 0.- bis 95.- (sobald man eine Monatsgebühr bezahlt ist die Erfassung von mindestens 100 Briefen inbegriffen), rund 2.- pro Scan, 5.- pro Zustellung lohnt. Auch der Preis von 25 Rappen pro Brief und Monat für die Aufbewahrung länger als 30 Tage sind meiner Ansicht nach happig, wenn man bedenkt, dass man andernorts bis zu 2 GB Online-Speicherplatz gratis erhält.

Wer demnächst in die Ferien fährt und den Service einmal testen möchte kann jetzt zur Swiss Post Box wechseln, sich registrieren und die Ferienumleitung testen.


[Trigami-Review]

Nach FarmVille drängt ein nächstes «Soziales Browsergame» auf den Markt-MyFreeFarm. Die Grafik ist recht gut gemacht – etwas kindlich für meinen Geschmack aber sonst ganz OK. Die ersten paar Schritte nach der Registrierung erhält man einen Begleiter in Form eines Schweins, welcher einem durch das Tutorial führt – wenn man entsprechende Levels erreicht hat, kehrt die Figur auch noch zurück um einem nebst Sääen, Einkaufen und Verkaufen auch die Hühnerpflege näher zu bringen (weiter bin ich leider noch nicht, aber man soll auch Kühe halten können, Häuser bauen etc). Grundsätzlich scheint es mir etwas bodenständiger als die bereits erwähnte Konkurrenz.

My Free Farm

Könnte man das Spiel als Serious Game bezeichnen?

Die Tatsache, dass die Betreiber damit Geld verdienen wollen und das ganze etwas in die Länge ziehen – man kommt erst mit eer gewissen Erfahrung in den Genuss der erweiterten Features –  macht es für mich nach einigen Runden Karotten und Getreide anpflanzen etwas eintönig – ich hätte gerne schneller Erfolg – und wird wohl der Grund sein, weshalb ich es nicht weiter pflegen werde. Leute, welche vielleicht etwas weniger anspruchsvoll sind, sich gerne um etwas virtuelles kümmern können jetzt zum Spiel wechseln.

My Free Farm

[Trigami-Review]

LED LENSER M7

Ich hatte die Gelegenheit eine LED LENSER M7 zu testen – auf den ersten Blick eine ganz normale, einfach zu bedienende und schöne (Sie hat ja auch den RedDot-Award gewonnen!) Outdoor-Taschenlampe. Beim zweiten Hingucken, Auseinanderschrauben und Testen musste ich jedoch feststellen, dass ich mich geirrt habe – es ist keine «normale» Taschenlampe.

Das Gerät basiert auf der sogenannten Smart Light Technology und bietet 8 verschiedene Lichtfunktionen – unter anderem Stroboskop, SOS und Boost. Die 3 unterschiedlichen Lichtprogramme richten sich an Normalos, welche einfach eine stylische Taschenlampe mit heller Leuchtkraft brauchen, an Outdoor-Nutzer, welche auch noch Signalisationsfunktionen (SOS, Morsen) nutzen und im Defense-Mode (Stroboskop) an Sicherheits- oder andere Leute (Nachtschwärmer), welche die Lampe zur Verteidigung einsetzen möchten.

Nebst der einfachen Ein-Knopf-Bedienung (mehrmaliges Drücken der Taste wechselt die Modi) verfügt die multifunktionale Taschenlampe auch über eine enorme Leuchtkraft. Bei meinen Tests in einer Gewitternacht (Stromausfall) war ich von der unglaublichen Lichtleistung begeistert. Ich konnte dank dem patentierten LED Linsensystem Advanced Focus System nicht nur meine Wohnung hell erleuchten, sondern auch mit einem gebündelten Lichtstrahl draussen problemlos mehrere Meter weit entfernte Gegenstände problemlos beleuchten. Ich bin gespannt, wie sich die Lampe im Einsatz als Foto-Nachtlicht verhält – meine Erwartungen sind aber hoch.

Zum normalen Betriebsmodus kommt einen Energiesparmodus in welchen die Lampe nach einer bestimmten Zeit schaltet, um die LED und die Batterie zu schonen. Sind die Batterien doch einmal zu Ende weist die Lampe durch regelmässiges Blinken (Low Battery Message System) bereits 5 Minuten vor dem Erlöschen darauf hin und es bleibt genügend Zeit die Batterien zu wechseln oder eine hellere Umgebung aufzusuchen. Selbstverständlich kann die Lampe sowohl mit handelsüblichen AAA Batterien als auch mit aufladbaren Akkus betrieben werden.

Der schön gestalteten Verpackung liegen eine kurze Bedienungsanleitung (Smart Card) so wie verschiedenes Zubehör (Clip, Schlaufe) bei. Informationen rund um das Produkt werden auf verschiedenen Kanälen wie Forum, twitter, facebook angeboten. Der vom Hersteller ausgeschriebene Wettbewerb für Lichtkunst hat bereits einige Leute inspiriert, in der Galerie Fotos einzustellen.

LED LENSER M7

Die Lampe wird auch in den Versionen MT7 und in Kürze M7R angeboten. Erstere verfügt über eine Glasbruch-Endkappe und eine rutschfeste Oberfläche – also für echte Sicherheitsprofis. Das zukünftige Modell M7R wird zudem über ein neuartiges Akkuladesystem verfügen und ist so besonders umweltfreundlich.

Jetzt zum Produkt

Wecker-Test

7. Juni 2010 — Leave a comment

wecker

Computer nehmen mein Leben immer mehr in Beschlag … das Handy ist jetzt ein Computer (iPhone), das Auto besteht bald mehr aus Elektronik als aus Blech, ToDo-Listen schreibe ich schon lange elektronisch, Briefe nur noch ganz selten und jetzt habe ich mir auch noch in den Kopf gesetzt meine Schlafphasen respektive den Aufwachprozess zu optimieren. Dazu konnte ich zwei Geräte testen. Einerseits den aXbo Duo Schlafphasenwecker für 2 Personen und das Wake-up Light mit iPhone Dockingstation von Philips.

Ersterer basiert auf den individuellen Schlafzyklen jedes Nutzers. Während der Nacht durchlaufen wir unterschiedliche Phasen des Tiefschlafs, Leichtschlafs und REM-Phasen. Der aXbo Schlafphasenwecker misst mit Hilfe eines ums Handgelenk geschnallten Sensors die Bewegungen des Schlafenden und versucht so die unterschiedlichen Phasen zu identifizieren und just in den Übergängen zu wecken. Da sich die Schlafphasen nicht wirklich nach der Weckzeit richten hatte dies zur Folge, dass ich des öfteren bereits 15 – 30 Minuten vor meiner eigentlichen Weckzeit geweckt wurde. Das soll so sein, denn der Wecker will ja nicht, dass wir wieder für 90 – 120 Minuten in Tiefschlaf fallen und aus unseren Träumen gerissen werden.

Das zweite Modell will gar nicht herausfinden, wann der richtige Weckzeitpunkt ist sondern beschränkt sich auf eine möglichst angenehme Weckart. Schon Minuten vor der Weckzeit beginnt die Lampe einen Sonnenaufgang zu simulieren. Durch das Licht soll der hormonell gesteuerte Tag-Nacht-Rythmus beeinflusst und das Aufstehen somit erleichtert werden.

Beide Geräte haben unterschiedliche Weck-Klänge zur Verfügung – so kann man sich mit Grillengezirpe, Vogelgezwitscher oder shpährischen Klängen wecken lassen. Das Wake-up Light verfügt ausserdem über einen Radio und ein optionales iPhone-Dock, so dass man sich auch mit Radio oder Lieblingsmusik wecken lassen kann. Für Leute, welche in der Nacht jeglichen Strom aus ihrem Schlafzimmer verbannen (Netzfreischaltung) bietet der aXbo einen Akkubetrieb von bis zu 10 Stunden.

Die Bedienung beider Geräte ist recht einfach (mehr oder weniger eine Ein-Tasten-Bedienung), der aXbo-Wecker bietet ausserdem die Möglichkeit die aufgezeichneten Daten am Computer auszuwerten. Dazu lädt man von der Webseite des Herstellers eine Software und verbindet den Wecker per USB mit dem Rechner.

Designtechnisch steht das Wake-up Light dem Gewinner des reddot Awards in nichts nach. Beide Wecker sind auf dem Nachttisch schön anzusehen.

Ich kann bereits jetzt verraten, ein Gerät steht bei mir nun dauerhaft auf dem Nachttisch. Für den Entscheid für das Wake-up Light von Philips gab es unterschiedliche Gründe. Der Fremdkörper «Frottée-Armband» war mir im Schlaf egal, doch wurde ich das Gefühl nicht los, dass der Schlafphasenwecker jedesmal wenn meine Frau eine Dreiviertelstunde vor mir das Bett verlassen – und sich gezwungenermassen bewegt hat – «Angst gekriegte» und mich bei der nächsten Gelegenheit geweckt hat – was des öfteren mal ausserhalb der 15 – 30 Minuten war. Auch das Ausrüsten der Frau mit dem zweiten Sensor brachte da keine Änderung. Da bei mir eh schon lange eine Nachttischlampe zum Lesen fällig war, ich das Aufstehen mit Sonnenaufgang schätze und gleichzeitig noch mein iPhone laden kann fiel die Entscheidung nicht mehr schwer.

Ob ich mit dem einen oder andern besser, einfacher, leichter, erholter aufgestanden bin kann ich nicht wirklich beurteilen … irgendwie hängt das bei mir sehr von der Tagesform ab.

Foto auf Leinwand

1. April 2010 — 4 Comments

[Trigami-Review]

Seit 15 Jahren ist das ExtraFilm Fotolabor in der Schweiz tätig und hat sich innerhalb der letzten Jahre zu einem der Big-Player unter den Online-Fotolaboren entwickelt. Seit 2000 wird das Angebot der digitalen Fotoentwicklung stetig ausgebaut.

Ich hatte die Möglichkeit, eine Leinwand in der Grösse 40 x 30 cm von ExtraFilm produzieren und mich von der Qualität überzeugen zu lassen. Dazu habe ich ein Bild aus meinem Flickr-Account gewählt und es zu ExtraFilm hochgeladen. Diese haben es dann auf Leinwand gedruckt und auf einen Kieferholz-Rahmen aufgespannt und mir per Post zugesendet.

Sowohl Produkt als auch Service haben mich überzeugt. Die Qualität des Drucks ist gut, bis auf die leichte Anfälligkeit für Kratzer (z.B. von Staubsauger oder so; aber Bilder hängt man ja auch an die Wand und kratzt nicht dran herum!). Für mein Bild passend – für andere Motive wohl eher nicht – ist der schon fast handgemalen anmutende Touch. Leider kann ich nicht sagen, ob dies bei allen Bildern so ist, oder ob dies Motivabhängig ist.
Die grössen reichen von 20 x 30  bis hin zu 120 x 90 cm und sind jeweils im Portrait- oder Landschafts-Format erhältlich. Ergänzt wird das ganze durch eine quadratische Leinwand mit Kantenlänge 40 cm.
Für Leute, die es mögen, bietet der Online Fotoservice auch diverse Designs, in welchen die Leinwände gestaltet werden können – mein Geschmack ist es nicht … ich mag eher Foto pur.

Ob die Leinwand wirklich 100 % wasserfest ist, wage ich zu bezweifeln, die erste Lieferung hatte komische Flecken, welche durchaus von Wasser (allenfalls auch von Druckerfarbe) stammen könnten.
Mit diesem Thema sind wir nun auch beim Service: Meine Beanstandung wurde diskussionslos entgegengenommen und wie schon beim ersten Mal prompt produziert und versendet. Da könnte sich die Konkurrenz etwas davon abschneiden.

Neukunden, welche sich von der Qualität der Leinwände überzeugen lassen wollen, bietet ExtraFilm im Moment 30% Rabatt auf alle Foto-Leinwände! Der Gutschein wir nach der Registrierung zugeschickt. Aber auch alle bestehenden Kunden können im April profitieren, sie können sich nämlich ihre Leinwände gratis nachhause liefern lassen.

Der zurückgekehrte Frühling inspiriert einem wieder zum Fotografieren und dann ist ja auch noch Ostern und Muttertag, so könnten diese Fakten in einem originellen Geschenk enden, welches mit wenigen Klicks zusammengestellt, bestellt und zügig geliefert ist.