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LernFilm-Fesitval

Ab sofort läuft das «Jubiläumsprojekt» von LerNetz. Das LernFilm-Festival versteht sich als Projekt im Mischbereich zwischen “Bildung” und “Kultur” und ist schlussendlich auch ein erster Schritt von LerNetz Social Media-Kanäle zu nutzen.

Es handelt sich um eine Spielwiese für spontane Leute, die mit einem modernen Medium didaktische Inhalte kreativ umsetzen wollen. Der Wettbewerb richtet sich nicht in erster Linie an Lehrpersonen und ihre Schüler/innen, Design- und Filmstudent/innen, Student/innen und Mitarbeitende von Pädagogischen Hochschulen, Mitarbeitende an Pädagogischen Medienzentren, Kulturschaffende und weitere Interessierte.

Was aber ist eigentlich ein LernFilm?

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Publikumsjoker

Ich schaue die Sendung «Wer wird Millionär» nicht mehr regelmässig und doch mache ich mir immer wieder Gedanken über den Publikumsjoker – also jenen, wo das ganze Publikum um Antworten gebeten wird.

Was mich daran interessier? Ob es Statistiken gibt, wie oft das Publikum richtig lag und weiterführende dahingehende Untersuchungen, z.B. ob es Hinweise gibt dass sich das Publikum durch den Moderator oder die Spielenden beeinflussen lässt.

Ich bin überzeugt, dass die Sender, welche dieses Format produzieren und ausstrahlen alle möglichen Statistiken betreiben um sicher zu gehen, dass sie auf die Dauer nicht «verlieren». Ich würde also sehr gerne einmal hinter die Kulissen (und in die Statistiken) schauen.

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Facebook verkleinert die Welt

[Bild: RWTH Aachen]

Erst vor kurzem habe ich über Yahoo und Milgram berichtet und jetzt dies. Facebook veröffentlicht einen Artikel wo es hervorhebt, wie Facebook (scheinbar?) die Menschen zusammenbringt. So soll nicht jeder mit jedem wie von Milgram behauptet über 6 sondern dank Facebook über 4 Ecken in Kontakt stehen.

Macht Facebook nun die Welt besser kleiner? Oder wo bleiben die anderen 6 Milliarden?

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Interessiert es jemanden?

Interessiert es eigentlich jemanden was ich hier schreibe? Wie jedes Jahr wenn es neblig und dunkel wird frage ich mich, «interessiert es überhaupt jemanden was ich hier schreibe ? Liest eigentlich überhaupt jemand diesen Blog?»

Ich hab mich sehr für den Erhalt bestehender Blogs eingesetzt und frage mich nun kritisch braucht es das, hat die (Internet-)Welt darauf gewartet?

Damit verbunden ist wohl auch die Frage, wie ich vermehrt einen Dialog mit den LeserInnen (wenn es sie denn gibt) anrege …

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Schrift für Menschen mit Legasthenie


Via die wöchentliche Serie «E-Learning im Blick» meiner ehemaligen Arbeitskollegen bin ich auf die Schrift «Dyslexie» gestossen. Diese setzt sich zum Ziel die Hürden bei der Schriftwahrnehmung für Leute mit einer Leseschwäche durch die unterschiedliche Gestaltung von ähnlichen Buchstaben zu minimieren. Schade nur, dass die Schrift für 70 € verkauft wird und nicht frei zur Verfügung steht. Dies wird einen grossen Teil der Content-Anbieter daran hindern, diese einzusetzen.

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mobiles, vernetztes, spielerisches Lernen

 

 

Anlässlich der D-ELAN-Webinar-Reihe (für welche es aus Datenschutzgründen leider keine Aufzeichnungen gibt) hat Dr. Lutz Goertz in seiner Online-Session zum Thema «Mobile und vernetzte Szenarien im Aufwind» die Ergebnisse einer Trendstudie des MMB vorgestellt. Als E-Learning-Trends mit der grössten Bedeutung in den kommenden Jahren kristallisieren sich folgende drei heraus:

  • Mobiles Lernen
  • Gamebased Learning
  • Lernen in Communities

Ausserdem wurde mir anhand einer Folie wieder einmal bewusst, wie vielfältig E-Learning didaktisch umgesetzt werden kann. Was mich auch inspiriert bei meinen Gedanken zur eierlegenden Wollmilchsau.

Aktuell mache ich mir nämlich Gedanken, wie die drei Trends mobiles, spielerisches und vernetztes Lernen in einem didaktischen e-Learning-Format umgesetzt werden könnten.
Dazu habe ich begonnen mir zu überlegen, welchen Mehrwert mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones gegenüber herkömmlichen Computern und welcher Mehrwert die Kombination mit spielerischen Elementen und Lernen in Gemeinschaften sich daraus ergibt.

  • Touch-Bedienung («Be-Greifen»)
  • Positionsbestimmung (locationbased Services)
  • Gyroskop
  • Instant-On
  • begrenzte Kapazität (MicroLearning)
  • Kamera (für QR-Codes, Augmented Reality)
Ich denke weiter …

 

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Preaching to the Converted

Letzten Donnerstag fand der 1. nationale Tag der Medienkompetenz statt. Die Hauptveranstaltung unter dem Titel «Nationales Fachforum Jugendmedienschutz» in Fribourg wurde ergänzt durch Übertragungen (und Aktivitäten?) an weiteren Standorten in allen Landesteilen.

Ich muss mich etwas selber an der Nase nehmen. Intuitiv habe ich zwei Fachforen gewählt, welche für mich nichts wirklich neues zu Tage gefördert haben (aber trotzdem von interessant über amüsant bis haarsträubend waren).

Als eines der Highlights kann man wohl die Rede von BR Didier Burkhalter bezeichnen, welcher sich über den sonst omnipräsenten Versuch, die Jugend vor den Medien zu schützen hinweggesetzt hat und in seiner Rede mit dem Titel «Die Bildung ist der Schlüssel» auch auf die Potenziale neuer digitaler Medien einging.

Wie ich scheinen viele Menschen zu funktionieren – man wählt bekanntes und will sich nicht (allzusehr) mit Neuem, Unbekanntem auseinandersetzen. So erkläre ich mir die Tatsache, dass nicht wirklich viele Lehrpersonen, Schulleitungen und Bildungspolitiker (mal abgesehen vom höchsten Bildungspolitiker der Schweiz) in Fribourg anwesend waren. Stattdessen hätte man die Tagung auch educanet2-Tagung, UNM-Tagung, 1:1-Computing-Tagung nennen können und man hätte ähnliche Teilnehmende angetroffen. Exemplarisch dafür war auch der Konsens der Podiumsteilnehmenden zum Thema «Wie sieht ein positiver Medienalltag aus?»

Wie die Situation an den “Übertragungsorten” ausgesehen hat, kann ich nicht beurteilen – doch mich beschleicht das Gefühl dass die breite Masse (noch) nicht für das Thema sensibilisiert werden konnte und genau das müsste eigentlich passieren. Auch die Medienberichterstattung kann da wohl nicht viel dazu beitragen, zu stark wurden (für meinen Geschmack) die Riskiken und Gefahren in den Vordergrund gerückt. Hätte ich nur die Tagesschau geschaut, würde ich in Versuchung geraten, den Tag als Cyberbullying-Tag in meiner Erinnerung zu verankern.

Meiner Ansicht nach sollten Bedenken dass Kinder, welche z.B. persönliche Smartphones zum Lernen (in der Schule) einsetzen jedoch keine bessere (messbare) Leistung erbringen langsam aber sicher durchdiskutiert sein … und dass Soziale Netzwerke (Es gibt auch andere als Facebook!) und digitale Medien im allgemeinen gewisses Potenzial für deviante Nutzungsmuster bieten ist erkannt. Doch existieren die wohl bei allen analogen Lernmedien auch, so kann ich zum Beispiel sehr gut mit einem Filzstift an die WC-Tür in der Schule irgendwelche Verleumdungen schreiben mit einem Block oder Buch jemanden zusammenschlagen usw. deswegen wird aber wohl deren Einsatz in keinster Form in Frage gestellt und man sieht keinen Bedarf Kinder vor öffentlichen Toiletten oder Filzstiften zu schützen. Ebenso kommt niemand auf die Idee, Lesekompetenz nicht fördern zu wollen weil es ja eine fächerübergreifende Kompetenz ist und es steht auch nicht zur Diskussion dass dafür alle Lernenden mit Büchern ausgestattet werden (Quelle).

Die skurrilste These des Tages formulierte wohl Serge Tisseron mit seiner 3-6-9-12-Regel. So sollen Kinder bis 3 Jahren von jeglichen Arten von Bildschirmen ferngehalten werden, bis 6 Jahre über keine eigene Spielkonsole verfügen, vor 9 Jahren kein Internet konsumieren und vor 12 Jahren das Internet nicht unbeaufsichtigt nutzen.

Während Heinz Moser bereits vorgängig über die Veranstaltung gebloggt hat, haben Beat Döbeli und @strehlst ihre Gedanken im nachhinein zusammengefasst. Ausserdem gibt es unter dem Hashtag #tdmk11 - welcher sich trotz fehlendem WLAN und geringer Beteiligung am virtuellen Diskurs etabliert hat – Tweets aus/zu den Veranstaltungen.

Jetzt bleibt mir nur noch abzuwarten, dass die Ergebnisse von JAMESfocus – welche Prof. D. Süss zitiert hat demnächst auch für mich zugänglich werden – so kann ich mir die unterschiedlichen Mediennutzungstypen noch einmal zu Gemüte führen und mich versuchen einzuordnen.

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Internetwaise – und sie bleiben doch!

So ganz abgeschlossen ist das Studium zwar noch nicht – die Zeugnisse werden noch bemalt gedruckt, doch mit dem Jahr 2011 geht auch das Studifeeling so langsam dem Ende entgegen. Vorbei sind die nächtelangen Schreibsessions, die teilweise fast wöchentlichen Videokonferenzen und das regelmässige verordnete Bloggen. Für mich stand es nie zur Diskussion, dass meine Aktivitäten hier enden – auch wenn sich die Prioritäten in meinem Leben in den letzten Monaten grundlegend verändert haben. Doch kurze Zeit hatte ich etwas Angst, dass ich wieder Internetwaise werde und meine Mit-Alumnis ihre Aktivitäten wieder einstellen – war ich doch (ohne jetzt überheblich wirken zu wollen) zu Beginn des Studiums wohl der aktivste im Social Web.

Meine zwischenzeitlichen Befürchtungen scheinen sich jedoch nicht zu bewahrheiten, Katrin bloggt als Bibliothekarin 2.0, Eva als Mitdenkerin, Verena als «Ministerin» und Christina als Social-Media-Queen. Man merkt, die männlichen Kollegen lassen noch etwas auf sich warten.