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kidoncomputer

Letzthin im Museum für Kommunikation in Bern: Ich stöbere durch die Ausstellung «As time goes Byte» – keine Kinder weit und breit. Computer von anno dazumal sind ausgestellt, doch diese scheinen die Kinder ebenso wenig zu interessieren, wie interaktive Stationen zu den Themen Peripheriegeräte, Algorithmen oder dem Weg der eMail.Zuvor in der Ausstellung zur (Tele-)Kommunikation von der Brief- über die Rohrpost zum Telegrafen und zum Radio und Fernsehen, alle (interaktiven) Stationen waren besetzt, die Kinder haben ausprobiert und kommuniziert.
Ganz zum Schluss dann in der eher langweiligen Ausstellung «Bilder die haften» zum Thema Briefmarken: Es gibt zwei Computerstationen, an welchen Kinder ihre eigenen Briefmarken gestalten und anschliessend ausdrucken können. Ein Vater mit seinen zwei Kindern (ca. 3 und 5 Jahre) gestaltet Briefmarken. Dem kleineren Kind assistiert er, indem er es bei der Mausbedienung unterstützt. Das grössere Kind gestaltet seine eigenen Briefmarken ohne Probleme selber, navigiert auf dem Bildschirm, fügt Grafiken hinzu, löscht wieder und druckt seine Produkte aus.
Mein Fazit aus diesen Beobachtungen:

  1. Kinder interessieren sich wenig für den Hintergrund von Computern, sie wollen sie benutzen
  2. Bereits kleinste Kinder sind heutzutage fähig, Computer (bewusst) zu bedienen und Ergebnisse herzustellen, dies sollten wir uns bei der Förderung der Kinder – sei das der eigenen oder in der Schule – merken

Weiter ist mir noch etwas recht besorgniserregendes aufgefallen: Gewisse Eltern haben extrem Mühe, einfachste Anweisungen zu lesen und diesen dann folge zu leisten. Die meisten Anweisungen sind so geschrieben, dass ein Mittelstufenschüler diese verstehen und ausführen kann. Doch mehrere Beobachtungen meinerseits zeigten, dass gewisse Eltern diese nicht ausführen konnten.

Persönlich bin ich der Meinung dass aus gut nicht automatisch berühmt folgt und schon gar nicht umgekehrt. Trotzdem finde ich die Skizze recht anschaulich …

Via Penelope Trunk bin ich per Zufall auf eine etwas seriösere Auflistung von Bedingungen für gute Blog-Postings gestossen:

1. Starte mit einem «Boom» – die ersten Worte müssen Eindruck machen und «fesseln»

2. Sei kurz – nichts ödet mehr an, als seitenweise Text

3. Pflege deine Verbindung zu deinen Lesern – denn ein Blogger hat eine nähere Beziehung zu seinen Lesern als jeder andere Journalist

4. Sei leidenschaftlich – schreibe über Dinge zu denen du wirklich was zu sagen hast

5. Recherchiere – sag aber auch deine Meinung

Den vollständigen Artikel gibt es hier .

Eigentlich hat das ja nichts mit Schule und auch nicht viel mit neuen Medien in der Schule zu tun … und eigentlich gehört das Fernsehen auch schon fast nicht mehr zu den «neuen» Medien. … In neun Modulen mit Anleitungen, Checklisten, Tipps von Videoprofis des Schweizer Fernsehens und immer wieder Frau Vetschs Kommentaren ist der Workshop gut gelungen und sowohl für Anfänger als auch für ambitionierte Hobbyfilmer sehenswert erlebenswert.

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