
Nach rund 6 Monaten des Lesens, Schreibens und Denkens und 24’000 Wörter später ist sie nun fertig. In der Hoffnung, dass man in Duisburg meine Arbeit zu schätzen weiss, habe ich eben meine Masterarbeit in dreifacher Ausführung zur Post gebracht.

Rückblickend muss ich sagen es war streng aber interessant und lehrreich – sowohl die letzten zweieinhalb Jahre als auch das letzte Semester. Ich habe viel gelernt … wirklich viel … und dies bis zum Schluss. So wüsste ich zum Beispiel was ich an meinem Fragebogen anders machen würde und hätte bereits Ideen, was man weiter untersuchen und herausfinden müsste – auch wenn sie nur in einem kleinen Rahmen untersucht bin ich über die Resultate meiner Untersuchung doch teilweise überrascht.
Was mich etwas erstaunt ist, dass solche Arbeiten heute noch gedruckt und gebunden werden, wo doch die Ausgangsmaterialien fast alle digital vorliegen – ja sogar bei den Büchern – wo es die Autoren erlaubten – habe ich auf books.google recherchiert, denn diese digitalisierten Bücher bieten wie andere digitale Texte den von mir immer wieder hervorgestrichenen Mehrwert – sie sind nach Stichworten durchsuchbar.
Dank Zotero sind die digitalen Ausgangsmaterialien aber nicht nur durchsuchbar sondern auch fast jederzeit verfügbar; nicht wie ein Buch, das ich liegen lassen kann, ausleihen und zurückbringen muss.
Zur Form der Arbeit habe ich mir die letzten Tage in den Schreibpausen einige Gedanken gemacht. Eigentlich ist diese Arbeit bei ihrem «Erscheinen» veraltet. Google+ das während der Befragung gelaunched wurde konnte ich noch irgendwie einbeziehen, andere interessante Paper ebenfalls, doch die Entwicklung und Forschungstätigkeit in diesem Bereich ist so rasant, dass bereits wieder interessante neue Publikationen anstehen.
Wäre es denn nicht denkbar, eine wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung eines Akademischen Titels in Form eines Blogs, eines Wikis oder eines ePortfolios zu verfassen – sie könnten so ständig aktuell gehalten werden? Oder gibt es solche Ansätze bereits?


















