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traumschule

Beim Auf- und Ausräumen des Schulzimmers bin ich auf spannende Schülererzeugnisse gestossen. Meine Kollegin hat ihre Schüler und Schülerinnen Texte zu ihrer Traumschule oder der Schule der Zukunft schreiben lassen. Die Ergebnisse liessen mich aufhorchen und schmunzeln und begeisterten mich so, dass ich alle 27 Texte lesen musste …

Das Ergebnis war für mich doch erstaunlich: Computer kamen vor, spielten aber keine so grosse Rolle, wie ich das erwartet hätte. Die meisten wünschten sich spätere Unterrichtsbeginne oder neue Möbel und schön farbige Schulzimmer. Nur 3 von 27 Schülerinnen (!) schrieben über Computer. Eine hätte gerne in das Pult integrierte Bildschirme, die anderen zwei hätten gerne für jeden Schüler einen Laptop im Schulzimmer. Eigentlich eher bescheidene Wünsche. Weiter standen noch Spezialräume recht hoch im Kurs. Zum Beispiel wünschten sich die Kinder eine Schulbibliothek, einen coolen Aufenthaltsraum mit Minibar, Massagesessel und weiteren Annehmlichkeiten. Der von mir am ehesten erwartete Wunsch “keine Hausaufgaben” fand auch den Weg in die Aufsätze aber etwa ähnlich wenig wie die Computer.

Warum diese Ignoranz gegenüber Computern, habe ich mich gefragt und ein bisschen gegrübelt.
Für mich gibt es zwei mögliche Szenarien. Entweder sind sie von unserer Schule schon so desillusioniert, dass zuerst einmal das Grundbedrürfnis “schöne Schulzimmer und brauchbare Möbel” gedeckt werden muss oder Computer (Mobile Devices) sind schon so in ihr Leben inegriert, dass sie dies gar nicht mehr erwähnen, weil es für sie absolut selbstverständlich zu ihrem Leben dazugehört.

lerntagebuch.ch

Die Plattform lerntagebuch.ch wird weiter entwickelt! Das freut mich doch, und irgendwie fühle ich mich an dieser Tatsache ein bisschen mitschuldig. Via Webseite wurden bereits einzelne neue Features präsentiert. So soll es zum Beispiel einen “Experten Modus” und einen “Simple Modus” geben – wer, ob Lernende oder Lehrernde nun welchen Modus benützen soll, darüber schweigen sich die Entwickler aus. Ein von mir gewünschtes Feature die RSS-Feeds fanden auch den Weg in die erste Liste. Da bin ich recht froh! Wenn ich jeweils bei Weiterbildungen erzähle welche technischen Möglichkeiten Blogs bieten um zu kommunizieren (Trackbacks, RSS-Feeds etc.) und im nächsten Satz dann sagen muss “… aber leider gibt es RSS-Feeds im Moment bei lerntagebuch.ch nicht” … sind die Lehrpersonen meist enttäuscht oder fragen sich was den nun ach so toll an diesen neuen Lerntagebüchern sei. Die AAI-Authentifizierung (Schweizerische Hochschulen können ihre Logins verwenden, welche von SWITCH bereitgestellt werden) sehe ich aus meiner Sicht eher als unwichtig für den Einsatz des Werkzeuges – dies soll aber wohl die Erprobung mit Studierenden an der PHZ und die Etablierung der Plattform als Porfoliosystem an PHs fördern. Weiter wird das Update neue Tempaltes und dank buddypress Gruppenfunktionen und weitere nicht weiter spezifizierte Verbesserungen bringen. Geplant ist es für November 2009 (interne Beta-Phase) und ab Februar 2010 soll dann die gesamte Öffentlichkeit davon profitieren können. Insgeheim würde ich mich natürlich freuen, bereits etwas früher als in 9 Monaten einen Blick auf all die Neuerungen zu erhaschen …

medienbildung.ch

Eben habe ich die Seite medienbildung.ch via BullinoBlog entdeckt. Es handelt sich dabei um ein Produkt der PHZH. Die Seite bietet Informationen für Lehrpersonen, Schuleitungen, Behörden, Eltern und Fachstellen rund um das Thema Medien und Schule. So werden Lehrerinnen und Lehrer, welche Kurse und Beratungen für den gezielten Einsatz von Medien im Unterricht suchen entsprechende Kurse angeboten, Schulleitungen und Behörden finden Informationen und konzeptionelle Unterstützung bei der Erstellung von Medien- und ICT-Konzepten und Eltern oder Fachstellen finden Hinweise auf Referenten und Berater zu Themen rund um die Medienbildung.

Was ist eigentlich Medienbildung überhaupt? Die Seite selber gibt folgende Antwort:

Der Begriff ersetzt zum einen die früheren Begriffe Medienerziehung (die sich auf traditionelle Medien wie Film, Zeitung, Fernsehen, Fotografie ausrichtete) und Informatik bzw. Schulinformatik (die sich mit Computer bzw. digitalen Medien befasste). Zum andern weist er auf die Bildungstradition hin. Medien-bildung hat Selbstbestimmung und umfassende Mündigkeit zum Ziel.
Medienbildung umfasst daher ausdrücklich nicht nur Anwendungsfähigkeiten in der Nutzung von Medienbeiträgen, sondern auch die Fähigkeit, Medienbeiträge oder gar Mediensysteme kritisch und kompetent zu reflektieren, Medienwirkungen zu erkennen oder selbst kompetent eigene Medienbeiträge zu produzieren.

ICT an Primarschulen

11. September 2008 — Leave a comment

Computer und Internet in der Primarschule

Via Biblionetz:b03271bin ich auf das folgende Buch gestossen

Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) in der Primarschule ist für viele Lehrpersonen noch immer eine Herausforderung. Während die Schulen mittlerweile mit Hard- und Software gut ausgerüstet sind, ist die tatsächliche Nutzung (insbesondere die Integration im Unterricht) noch stark eingeschränkt.
In der vorliegenden Studie hat das Autorenteam den Einsatz von ICT im Unterricht untersucht. Mit einer Typologie des Computereinsatzes fokussieren sie drei Dimensionen: Unterrichtsaktivitäten, ICTLernziele sowie Fach und Stufe. Damit wird eine Übersicht geschaffen, welche auch ungeübten Lehrpersonen den Zugang erleichtert.
Mit den auf zwei DVD mitgegebenen, beispielhaften Lektionen kann jede Lehrperson den Computereinsatz (nach Typen) im Unterricht beobachten, beurteilen und für den eigenen Bedarf anpassen. ICT in der Primarschule wendet sich an Studierende und Ausbildende der Pädagogischen Hochschulen, an die Lehrerweiterbildung sowie an Lehrpersonen zum Selbststudium.
(Klappentext)
Schrackmann, I., Knüsel, D., Moser, Th., Mitzlaff, H. & Petko, D. (2008).Computer und Internet in der Primarschule. Theorie und Praxis von ICT im Unterricht mit 20 Videobeispielen auf zwei DVDs. Oberentfelden: Sauerländer Verlage AG. ISBN 978-3-0345-0232-0

Aperture

Na, kennen wir die Dame? Klar, sie ist eine der drei ilearnit-Gestalten … und … sie stand den ganzen Tag am Tag der Informatik auf dem Turbinenplatz in Zürich.
Nebst ihr waren da noch einige andere Leute unterwegs … darunter auch ein Team verwegener imedias-Mitarbeitende, welche wie bereits angekündigt den «lernstick» vorstellten. Dieser stiess auf reges Interesse. Es war streng – auch wenn ich sonst gerne viel rede und an Schüler gewöhnt bin – aber gut!

Weitere Impressionen gibt es auch durch einen Klick auf «weiter …», in Beat’s Weblog, oder unter livingzurich.tv .

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Ta ta … der «lernstick»

22. August 2008

Der lernstick ist das erste Projekt, an welchem ich bei imedias Solothurn mitgewirkt habe. Nun ist es endlich soweit, er istpräsentationsreif  und wir werden ihn am Tag der Informatik einer grösseren Öffentlichkeit vorstellen und sind gespannt wie die Jugendlichen darauf reagieren.

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Mehr �oogle: Feiertagslogos

Nach dem ich nun einige Dinge privat und bei der Arbeit mit Google-Docs erledige, beginne ich die Vorzüge schätzen zu lernen, auch wenn immer wieder hinterfragt wird, ob man Google noch mit zusätzlichen Informationen versorgen soll und auch wenn nicht ganz klar ist, wie weit Google diese Informationen weiter verwendet. Ich spare mir so den USB-Stick und kann gemeinsam mit andern an Dokumenten arbeiten – sogar gleichzeitig, was in manchen Situationen ein erheblicher Vorteil gegenüber Wikis ist.

Wie immer wenn ich etwas ins Herz geschlossen habe ist der nächste Schritt die Überlegung, wie dieses «Ding» sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden kann …

Via netzlernen.ch bin ich auf den Beitrag von Holger Hunger gestossen, der erklärt, wie er Google-Apps für eine Schule konfiguriert hat. Dieses Angebot muss ich mir mal anschauen, eventuell wäre das noch was, was man ausprobieren müsste.

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Nun schreibe ich doch noch darüber; schon seit einiger Zeit habe ich mir das vorgenommen, doch immer wieder vor mir her geschoben. Jetzt hat mich eine Pendlerzeitung drauf gebracht. Eine Redaktorin wurde zum Covergirl gempimpt und im Moment läuft eine Aktion, dass sich Leser und Leserinnen melden können, damit dann schlussendlich ein Leser(innen)foto ebenfalls als Covergirl (oder eben -Boy) zurecht gemacht wird.
Dies alles geschieht mit dem Bildbearbeitungsprogramm par Excellence, genannt Photoshop.
Schon seit einiger Zeit interessieren mich diese Verwandlungen und es sei hier einmal ein besonders eindrückliches und leicht verständliches Beispiel erwähnt: Eine schwedische Präventionskampagne, welche einen kritischen Umgang mit Medien – im als Beispiel wird ein Cover einer Modezeitschrift verwendet, an welchem in einzelnen Schritten dargestellt wird, wo das Bild manipuliert wurde.
Leider habe ich die Ausstellung «Bilder die lügen», welche eben erst im Musseum für Kommunikation zu Ende ging verpasst, sie befasst sich ebenfalls mit Bildern die «lügen».

Diese beiden Ansatzpunkte können als Einstieg (oder auch mehr) ins Thema Bildbearbeitung im Informatik- oder Medienbildungsunterricht dienen. Einerseits werden die Lernenden so mit der Tatsache konfrontiert, dass viele Bilder die uns erreichen manipuliert sind – und dies zu einem ganz bestimmten Zweck wie Propaganda, Werbung, … etc. Und andererseits können Basisfertigkeiten im Umgang mit einem Bildbearbeitungsprogramm geübt werden, indem selber solche Manipulationen durchgeführt werden.

Das Thema wird übrigens auch im Medienkompass 2 in den Kapiteln 10 und 11 aufgegriffen.

Via klippundklar.blog.de bin ich eben noch auf die educa-Seite zur Medienkompetenz gestossen.

We tell stories

22. Juli 2008 — Leave a comment

We Tell Stories - 'The 21 Steps' by Charles Cumming

Sogar beim Coiffeur kann man sich bilden! So las ich heute während mir eine Frisur und eine Kopfmassage verpasst wurden, in FOCUS von «We Tell Stories». Zu hause angekommen musste ich natürlich ausprobieren was ich gelesen hatte. Dabei fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt, als ich Krimis und Lesespuren verschlang wo man Entscheide treffen musste, und sich vorstellte, wie die Protagonisten sich durch Städte, Dörfer oder Landschaften kämpften (manchmal fühlte man sich sogar als einer der 5 Freunde) … oder in nicht all zu ferne Vergangenheit, als ich jeweils in 24 (ja, die absolut nicht amerika-kritische Realtime-Serie) mit Jack Bauer Verbrecher jagte.

Geschichte Nummer 1 – «The 21 Steps» – zum Beispiel, führt den Leser via Google-maps durch London. In den bekannten Sprechblasen, welche sonst Informationen zu Bahnverbindungen oder Sehenswürdigkeiten beinhalten, können kurze standortspezifische Textteile einer längeren Geschichte gelesen werden. So wird der Besucher virtuell durch London von Schauplatz zu Schauplatz gelotst während er eine Geschichte in 21 Kapiteln liest.

Wie immer überlegte ich mir was diese Idee von interkativen Geschichten mir für den Unterricht bringen könnte …

1. Wäre es toll, wenn man solche Geschichten in deutsch und schülergerecht hätte, das wäre sicher interessant.

2. könnte man Schüler selber solche Geschichten erstellen lassen, in welchen sie sich z.b. in ihrem Dorf / ihrer Stadt herumbewegen und eine Geschichte dazu erfinden.

Was in de oben beschriebene Geschichte in 21 Kapiteln noch fehlt? Ich hätte gerne alle Daten, welche Google zur Verfügung stellt auch noch dazu, dann würde ich mich fühlen als ob ich wirklich herumlaufen würde. Jetzt sind wir schon bald wieder bei Virtuellen Realitäten, jetzt müsste nur noch dieses Lively irgendwie mit Google-Maps verknüpft werden und man hätte ein halbreelles SecondLife.

http://www.medienkompass.ch/downloads/Leseprobe_2-16.pdf
Seit eben halte ich den medienkompass 2 in meinen Händen. Ob ich wohl mit diesem Bild gegen das Recht des Urhebers verstosse?
Ein erster Blick weckt in mir schon Ideen, was man damit alles anstellen könnte, zum Beispiel in Kombination mit ilearnIT.ch oder Scratch oder …

Ich schreibe mir glaube ich einmal Software auf, welche ich gerne auf meinen Schul-PCs installiert hätte:

  • Scratch
  • Google Sketchup
  • Google Earth (oder das neue Google Earth Browser-Plugin)
  • HTML-Editor (WYSIWYG)
  • vektorbasiertes und pixelbasiertes Zeichenprogramm
  • Cmap (Conceptmaps)
  • Kara und LEGO Mindstorms Programmierumgebungen

Und sogar ein iPhone (S. 22) kommt da vor …