In meinem Bestreben meinen Workflow und das persönliche Termin/Task-Management stetig zu optimieren werde ich immer wieder in Versuchung geführt im App Store irgendwelche Helferlein zu kaufen, welche mir versprechen mir dabei zu helfen. Letzthin wieder geschehen mit SmartDay und SmartTime / SmartCal von Left Coast Logic, welche viel versprachen aber sowohl was das User Interface als auch die Integration in meinen Workflow betrifft nicht alle Versprechen einlösen konnten.
Auch in anderen Kontexten habe ich schon Frustkäufe Fehlkäufe getätigt – was bei einem Einkaufsvolumen von X CHF seit 2005 (Gibt es eigentlich einen einfachen automatisierten Weg die Gesamtausgaben oder den aktuellen Wert aller Apps zu errechnen?) auch nicht verwunderlich ist. Es ist nicht so, dass ich auf anderen Kanälen nicht auch ab und an Misserfolge verbuchen muss bei der Artikelwahl, doch diese konnte ich schlussendlich jeweils wieder ihrer Bestimmung zuführen … sei es durch Verkauf, Verschenken oder in die Wildnis entlassen.
Aber was mache ich mit Apps, welche ich kaufe und kurz danach (oder auch nach längerer Zeit) feststellen muss, dass sie nicht (mehr) meinen Erwartungen entsprechen?
Apple sieht meines Wissens kein Rückgabe- oder Widerrufsrecht vor aber auch weiterverkaufen oder verschenken geht nicht.
Auf meinen Tweet vor 2 Wochen hat die Firma Medisana umgehend reagiert und mir das iPhone-Thermometer geschickt, mit welchem man Fieber (und andere Temperaturen von Oberflächen) mittels Infrarotsensor berührungsfrei messen kann. Wer schon mal einem Kind – egal in welchen Körperöffnungen – versucht hat Fieber zu messen, kann sich vorstellen, dass diese Methode gar nicht die schlechteste ist. Das kleine Gerät wird mittels Dock Connector ans iPhone angeschlossen.
Meine ersten Tests mit dem ThermoDock® haben ergeben, dass im sogenannten Live-Modus auch die Oberflächentemperaturen (für meine Bedürfnisse) recht exakt bestimmt werden können. Was diese Funktion mit der aufgezeichneten Kurve zum Fiebermessen nützt erschliesst sich mir jedoch nicht ganz.
Jede Messung kan mit zusätzlichen Angaben wie Befindlichkeit oder Notizen versehen werden, welche aufgezeichnet und in Diagrammen dargestellt werden. Bei Bedarf können die Ergebnisse per eMail (z.B. an einen Arzt) versandt werden.
Das Screendesign der kostenlosen App, welche durch die anderen Hardwarekomponenten GlucoDock® (Blutzuckermessung), CardioDock® (Blutdruck- und Pulsbestimmung) und TargetScale® (Körperanalysewaage), welche ebenfalls über diese App gesteuert und verwaltet werden, ergänzt wird, überzeugt mich nicht. Statt LSD-Bubble-Trip-Desgin wünschte ich mir eine etwas professioneller anmutende und vor allem übersichtlichere Darstellung, welche den User bei der Bedienung noch etwas mehr unterstützt.
Lobenswert zu erwähnen wären da wohl noch die SocialMedia-Aktivitäten der Firma – und dies nicht nur, weil ich via Twitter zu einem Testgerät gekommen bin.
Die schweizer Post macht einen Schritt vorwärts. Seit kurzem gibt es Swiss Post Box, den elektronischen Briefkasten. Die Funktionsweise ist recht einfach. Man meldet sich an, bekommt die Zugangsdaten per Post zugeschickt, lässt sich auf der Poststelle seine Identität bestätigen und hat nun einen elektronischen Briefkasten mit einer neuen Adresse. Und hier beginnt auch schon die Kritik: Ich will keine Adresse in Zürich, Bern, Genf oder sogar im Ausland! Egal ob kostenpflichtig oder gratis, ich hätte gerne alle Briefe, welche bisher an meine Adresse geschickt wurden in diesem elektronischen Postfach – ohne eine kryptische Zürcher-Adresse.
Ansonsten ist es recht einfach. Sobald ein Brief eintrifft wird man per eMail benachrichtigt und kann sich den Brief von aussen anschauen. Anschliessend entscheidet man sich, was mit dem Brief passieren soll. Soll er geöffnet und eingescannt werden? Soll er geschreddert oder recykliert oder an eine frei zu definierende (Heim-)Adresse zugestellt werden? Für all diese Aktionen wie auch für das Speichern der Scans fallen geringe Gebühren an.
Einmal gescannt, erscheint der vollständige Brief in der Inbox und kann als PDF lokal gespeichert werden. Selbstverständlich können die Dokumente auch online archiviert werden – jedoch fallen auch hierbei wieder Kosten an.
Nettes Feature für Leute wie mich ist die etwas teure iPhone-Applikation, welche einen ähnlichen Funktionsumfang wie das Webinterface bietet – so ist man dann richtig mobil.
Die schnelle Zustellung hat leider nicht geklappt, beide Briefe konnte ich nicht am nächsten Zustellungstag lesen – hier bestünde noch Verbesserungspotenzial – wenn die Briefpost schon in Konkurrenz zu eMail auftreten will muss bezüglich Schnelligkeit definitiv nachgebessert werden. Um meinen Workflow zu verbessern wäre es auch schön, wenn bereits bei der Erfassung eine Texterkennung gemacht würde und die Briefe so nach Stichworten durchsucht werden können – bei mir hat es nicht einmal mit der Adresse geklappt.
Alles in allem eine gute Idee mit leider aber wenig konkurrenzfähigen Preisen. Eine Privatperson, welche nicht sehr wichtig und ständig im Ausland ist, wird sich wohl zweimal überlegen, ob sich der Preis von 25 .- Setup-Gebühr, monatliche Kosten von 0.- bis 95.- (sobald man eine Monatsgebühr bezahlt ist die Erfassung von mindestens 100 Briefen inbegriffen), rund 2.- pro Scan, 5.- pro Zustellung lohnt. Auch der Preis von 25 Rappen pro Brief und Monat für die Aufbewahrung länger als 30 Tage sind meiner Ansicht nach happig, wenn man bedenkt, dass man andernorts bis zu 2 GB Online-Speicherplatz gratis erhält.
Zum ersten Mal haben wir uns heute auf die Suche nach einem Geocache gemacht – und ihn auch prompt gefunden. Weils so cool war, sich wie ein Pirat zu fühlen gings dann gleich weiter zum nächsten.
Fazit: So kann das iPhone durchaus auch als Begleiter auf Wanderungen eine gute Figur machen!
Via readwriteweb.com – welches gerade den Weg in meinen RSS-Reader gefunden hat – bin ich auf die neuste Veröffentlichung der Analysten von Gartner gestossen. In ihrem Hype Cycle White Paper ordnen Sie verschiedene aktuelle Technologien ihren Phasen im Hype-Zyklus zu.
Das Microblogging – mit dem bekanntesten Vertreter twitter.com – zum Beispiel sehen die Analysten auf dem Abstieg ins «Tal der Enttäuschung» – demgegenüber steht facebook, welches gerade den twitter-ähnlichen Dienst friendfeed geschluckt hat.
Das «Cloud Computing» sehen Sie im Zenit seiner Entwicklungsgeschichte – und da haben sie recht. Erst letzthin beim Mittagessen haben wir darüber philosophiert, was uns denn die Zeit (bis zum «Plateau der Produktivität») bringen wird. Google arbeitet ja an einem »Chrome OS» wo der Name vermuten lässt, dass möglichst viel ins Netz abwandert, Google Daten liefert und mehrheitlich über den hauseigenen Browser bedient wird. Oder jolicloud – ein Betriebssystem für Netbooks, welches vorwiegend Web-Apps nutzt. Meine Unsere Ideen dann einmal in einem separaten Blogpost. Ich hoffe jedenfalls nicht, dass demnächst der Abstieg beginnt, ob unsere Erwartungen unrealistisch sind wird die Zeit zeigen.
Wikis und Tablet PCs sehen sie auf dem «Pfad der Erleuchtung», das wird den Kollegen Döbeli sicher freuen … andere Quellen dagegen sagen Tablet PCs tot und fordern mehr touch-Geräte wie iPhone und iPod touch.
Ganz zum Schluss des Hype Cycles komme ich ins staunen, figuriert doch da «Speech Recognition» auf dem «Plateau der Produktivität» – in Tat und Wahrheit ist mir keine Applikation und kein Gerät bekannt, das das einigermassen zuverlässig macht – nicht einmal wählen funktioniert auf dem iPhone mit Voice Control anständig. Ebenfalls im Zusammenhang mit dem iPhone steht das Buzzword «Augmented Reality» welches in letzter Zeit immer wieder genannt und von Gartner als die Technologie von in 5 bis 10 Jahren beschrieben wird.
Endlich ist es soweit, NetNewsWire – welches auf dem Mac mein bevorzugter RSS-Reader [1] – synchronisiert nun mit Google Reader, meinem bevorzugten Online-RSS-Reader. So bleibe ich nun immer aktuell und muss mich nicht x-Mal durch die selben Newsmeldungen kämpfen.
Im Blog des NNW-Entwicklers kann die aktuelle Betaversion heruntergeladen werden und in nächster Zeit sollen auch News zur Version 4.0 erscheinen.
[1]Auf dem iPhone finde ich es weniger gut und vertraue stattdessen auf Byline
Eigentlich habe ich ja gar nicht richtig Ferien … und doch kann ich mir ab und zu eine Auszeit nehmen von Arbeit und Studium.
Die letzten Tage waren wir im Jura unterwegs – von «Le Jean Brenin» nach «Les Prés-d’Orvin» und dank meines neuen Begleiters konnte ich die Route recht detailliert aufzeichen und auf Google Earth revu passieren lassen. Dafür war nachher «Flasche leer» beim iPhone natürlich, nicht etwa bei mir …
Das Apple Magazin sevenmac veranstaltet ein Gewinnspiel zum aktuellen Start des neuen iPhone 3G S. Dazu muss ich nur diese drei Links in einem Blogposting erwähnen und schon nehme ich daran teil. Um meine Chancen zu erhöhen werde ich noch twittern und dann hoffen und beten … (dass nicht mehr dasselbe passiert wie auch schon (Anm. d. Red. Suche nach Gewinnspiel).
Danke den Betreibern einer coolen Mac Community für diese Chance, denn bei der letzten Einführung in der Schweiz wars ja ein riesen Desaster …
Schon zum zweiten Mal habe ich nun meine als PDF vorliegenden Studienbriefe ausgedruckt und lese mich analog durch den Papierstapel. Irgendwie kommt es mir komisch vor – nicht nur wegen den (Regen-)Wäldern, welche dafür abgeholzt werden, auch sonst … ich bezeichne mich als Digital Native, befasse mich mit neuen Medien und studiere nun auch noch (mehrheitlich) via Computer … und Studienbriefe lese ich gedruckt auf Papier.
Andererseits habe ich sie so immer dabei, ich muss nicht einen eBook-Reader ein iPhone oder einen Tablet-PC (mit geladenem Akku) dabei haben, ich kann mit Bleistift, Kugelschreiber, Leuchtstiften reinschreiben und anstreichen, egal wo ich bin. Aber auch die digitale Variante hat ihre Vorzüge: reinschreiben und markieren könnte ich trotzdem (können das eBook-Reader?), dabei haben liegt an mir, dafür hätte ich die Vorteile, dass ich die bearbeiteten Dokumente durchsuchen kann, dass ich Ausschnitte per Copy&Paste weiterverwenden kann, dass ich Links direkt anklicken kann und schlussendlich könnte ich die Dokumente digital ablegen, mit Tags versehen und könnte sie auch später durchsuchen. Vor der analogen Variante graut mir irgendwie … stapelweise Papier, welches in Ordnern abgelegt ist, vor sich hin staubt und nur schlecht «wiederverwendet» werden kann.
Irgendwie habe ich meinen digitalen Studien-Workflow noch nicht so ganz gefunden und es stellen sich mir verschiedenste Fragen:
Kann ich in PDFs auf einem eBook-Reader reinschreiben und anstreichen?
Können diese Markierungen und Anmerkungen auch wieder an einem Computer angeschaut und weiterbearbeitet werden?
Gibt es diese Möglichkeiten auch auf einem iPhone?
Lässt das kleine iPhone-Display überhaupt ein vernünftiges Arbeiten zu?
Gibt es ein gutes Programm, welches die von mir geschilderten Dinge auf einem Tablet-PC erledigt?
Gibt es dieses Programm evt. auch in einer Mac-, Linux- oder sogar als Onlineversion?
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