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	<title>blog.digitallernen &#187; lernaufgabe</title>
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		<title>Digital Na(t)ives eine neue Generation?</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 15:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Widmer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Digital Natives, die nach 1980 geborenen, sollen, so Mark Prensky, durch das Aufwachsen im Zeitalter von Computer und Internet einen anderen Zugang zu diesen Technologien haben und dadurch auch anders lernen. Schulmeister hält dagegen und spricht der «Netzgeneration» jegliches Anderssein &#8230; <a href="http://blog.digitallernen.biz/2010/11/30/digital-natives/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="325" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_A-ZVCjfWf8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="325" src="http://www.youtube.com/v/_A-ZVCjfWf8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native" target="_blank">Digital Natives</a>, die nach 1980 geborenen, sollen, so Mark Prensky, durch das Aufwachsen im Zeitalter von Computer und Internet einen anderen Zugang zu diesen Technologien haben und dadurch auch anders lernen. Schulmeister hält dagegen und spricht der «Netzgeneration» jegliches Anderssein ab. Er fügt dabei an, dass technologische Fortschritte &#8211; oder eben neue Medien &#8211; in allen Teilen der Gesellschaft ihre Wirkungen hinterlassen und nicht lediglich bei den jüngeren Mitmenschen. Ebenfalls zitiert er Studien, welche darlegen, dass Film und Musik (passiv konsumieren) nachwievor einen substanziellen Teil des Medienkonsums der Jugendlichen ausmachen.</p>
<p>Beat Döbeli hat sich in seinem Blog zu seinen eigenen Erfahrungen mit <a href="http://wiki.doebe.li/Beat/DigitalNaives" target="_blank">Digital Na(t)ives</a> geäussert. Er zeigte sich vor 3 Jahren enttäuscht über das Unverständnis und Desinteresse seiner Studierenden gegenüber (für diese Generation) alltäglichen Medien. In der Diskussion zeigen sich die Kollegen <a href="http://wiki.doebe.li/Beat/DigitalNaives#KommentarAppelt" target="_blank">Appelt</a> und <a href="http://weblog.histnet.ch/archives/643" target="_blank">Hodel</a> weniger erstaunt und führen an, dass es unter umständen ein Charakteristika von &#8220;Natives&#8221; sei, sich nicht um Alltägliches zu kümmern, dem mit einer gewissen Gleichgültigkeit zu begegnen und dass ein in den Bergen geborener nicht automatisch ein guter Kletterer sei. Ein in diese Generation hineingeborener muss also die Kompetenzen ebenso erlernen wie ein Digital Immigrant.</p>
<p>Dem Begriff Web 2.0 wird oft nebst den technologischen Innovationen auch eine veränderte Wahrnehmung zugeschrieben. Leute haben die Möglichkeit Inhalte selber zu generieren (z.B. Wikipedia, Communities etc.) und nutzen dies auch. Das Vorhandensein dieses Schwarm-Denkens ist nach meiner Einschätzung ein weiteres Indiz dafür, ob jemand nun zur Generation 2.0 &#8211; den «Digital Native» &#8211; gehört oder eben nicht.</p>
<p><img src="http://beat.doebe.li/projects/satw07/img011.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Sowohl Schulmeister als aus Prensky vertreten extreme Positionen &#8211; wie meistens denke ich, liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Als Digital Native tendiere ich eher dazu, diese Generation ernst zu nehmen, bin mir aber bewusst, dass die von Prensky beschriebenen Eigenschaften lange nicht auf alle nach 1980 Geborenen zutrifft, sicherlich auch «digitale Eingeborene» mit Jahrgang älter als 1970 existieren. Trotzdem finde ich den Ansatz nicht schlecht, versteckt sich doch in der Diskussion eine Frage, welche Prensky dazu nutzt, neue Unterrichtsmethoden und angepasste Inhalte in den Schulen zu fordern. Dass Computer und Internet das Lernen aber auch das Verhalten heutiger Generationen grundlegend beeinflussen scheint unbestritten, so schildern Palfrey und Gasser z.B. wie das Internet der heranwachsenden Generation als Experimentierküche für ihre Identitätsbildung dient.</p>
<p>Der kompetente Umgang mit (neuen) Medien wird heute neben Schreiben, Lesen und Rechnen gerne als vierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturtechnik" target="_blank">Kulturtechnik</a> bezeichnet. Etwas ketzerisch liesse sich formulieren, dass heute das Wissen wo und wie zuverlässige Informationen gefunden werden und wie mit der Flut an Informationen umgegangen wird deutlich wichtiger ist, als z.B. Fremdsprachen auf Vorrat zu lernen oder Schönschreiben in einem Zeitalter wo kaum noch jemand längere (formale) Texte von Hand schreibt. Auch der Reflektion über das eigene Nutzungsverhalten sollte in Zukunft ein erhöhter Stellenwert zukommen.</p>
<p>Interessant wäre mal die digital Natives selber zu fragen und nicht digital Immigrants Theorien formulieren zu lassen &#8230;</p>
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		<title>Licorize &#8211; Wissensmanagementwerkzeug</title>
		<link>http://blog.digitallernen.biz/2010/11/10/licorize-wissensmanagementwerkzeug/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 07:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Widmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[EduMedia]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ist Licorize? Licorize ist ein recht neuer Dienst, welcher die Funktionen von ToDo-Managern wie z.B. «Remeber The Milk» und Social Bookmarkingdiensten wie z.B. «delicious» oder «Mr. Wong» kombiniert. Licorize ist vergleichbar mit einem Schuhkarton, in welchen der Benutzer seine &#8230; <a href="http://blog.digitallernen.biz/2010/11/10/licorize-wissensmanagementwerkzeug/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img.skitch.com/20101103-8h6htakkqtk48tas1t7fe6jwra.png" alt="Licorize" /></p>
<p><img src="http://img.skitch.com/20101103-gdah7fud5iw54tfy822grik3x4.png" alt="Licorize" /></p>
<p><strong>Was ist Licorize?</strong></p>
<p><a href="http://www.licorize.com">Licorize</a> ist ein recht neuer Dienst, welcher die Funktionen von ToDo-Managern wie z.B. «<a href="http://www.rememberthemilk.com" target="_blank">Remeber The Milk</a>» und Social Bookmarkingdiensten wie z.B. «<a href="http://www.delicious.com" target="_blank">delicious</a>» oder «<a href="http://mrwong.de">Mr. Wong</a>» kombiniert. Licorize ist vergleichbar mit einem Schuhkarton, in welchen der Benutzer seine Tweets, seine Evernote-Notizen importieren sowie Links &#8211; mittels eines Bookmarklets &#8211; hinzufügen kann.<br />
Selbstverständlich können die unterschiedlichen Artefakte mit Tags und Notizen versehen werden und bei den Lesezeichen wird sogar eine Vorschau der Webseite angezeigt. Neu an der Idee ist aber, dass mehrere Personen(-gruppen) gleichzeitig Artefakte sammeln und so ihr «Wissen» sichtbar machen und die einzelnen Artefakte schliesslich auch noch unterschiedlichen Projekten zugeordnet werden können. So entstehen projekt- oder personenbezogene ToDo-Listen.</p>
<p>Daraus lassen sich auch wöchentliche Übersichten generieren, in welchen die entsprechenden Schnipsel nach Zeit und Tag geordnet werden.</p>
<p><img src="http://img.skitch.com/20101108-nwnm5q5pykxuu9523ckmbwm78x.png" alt="Licorize" /></p>
<p><strong>Licorize im Wissensmanagement</strong></p>
<p>Licorize kann sowohl für individuelles als auch für Wissensmanagement von Gruppen eingesetzt werden. In erster Linie dient es dem Sammeln und Präsentieren von Artefakten &#8211; also der Wissenskommunikation und der Wissensrepräsentation. Da auch die Verwendung in Gruppen unterstützt wird, sind auch Teile von Wissensgenerierung und -Nutzung abgedeckt. So können zum Beispiel Tweets, Dropbox-Ordner, RSS-Feeds etc. aggregiert und ebenfalls den unterschiedlichen Projekten zugeordnet werden.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Ein ähnlicher Dienst ist Diigo. Welcher die Möglichkeit bietet, Texte auf Webseiten zu markieren und zu annotieren.</p>
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		<title>Mediensozialisation</title>
		<link>http://blog.digitallernen.biz/2010/10/25/mediensozialisation-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 09:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Widmer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen kaum mehr wegzudenken. Gemäss KIM-Studie verfügten mindestens 85 % der Haushalte über Computer, Internet, Handy und Fernseher (KIM, 2008). Der Gerätebesitz – also ein eigenes Gerät &#8211; liegt nach Angaben der &#8230; <a href="http://blog.digitallernen.biz/2010/10/25/mediensozialisation-3/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.medienbewusst.de/cms/wp-content/uploads/pics/Ressort_Internet/gruppe_maedchen_laptop_1.jpg" alt="" /></p>
<p>Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen kaum mehr wegzudenken. Gemäss KIM-Studie verfügten mindestens 85 % der Haushalte über Computer, Internet, Handy und Fernseher (KIM, 2008). Der Gerätebesitz – also ein eigenes Gerät &#8211; liegt nach Angaben der Haupterzieher deutlich darunter, doch wie bei ersterem kann davon ausgegangen werden, dass sich diese Werte in den letzten zwei Jahren deutlich erhöht haben.</p>
<p>Neue Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen also kaum mehr wegzudenken und bestimmen das Freizeitverhalten der Zielgruppen (KIM, 2008, JIM, 2009) und werden von den Heranwachsenden zur Befriedigung unterschiedlicher Bedürfnisse genutzt.</p>
<p>Gemäss Süess, et. al (2010) gehören dazu:</p>
<ul>
<li>kognitiven Bedürfnissen, z.B. Lernen von Neuem</li>
<li>affektiven Bedürfnissen, z.B. Überwinden von Langeweile</li>
<li>sozial-integrative Bedürfnisse, z.B. mit Gleichaltrigen über Medieninhalte reden können</li>
<li>integrative-habituelle Bedürfnisse, z.B. Lesen vor dem Einschlafen</li>
</ul>
<p>Allgemein kann gesagt werden, dass die Nutzung der Medien zur Bewältigung allgemeine Entwicklungsaufgaben beitragen kann.</p>
<p>So verwenden Jugendliche um sich gesellschaftliche Handlungsspuielräume zu erschliessen und sich durch ihren spezifischen Mediengebrauch gegenüber Erwachsenen abzugrenzen, respektive ihre Zugehörigkeit zu Peergroups auszudrücken (Süss/Hipeli, N.A.). Online-Welten wie MMORPGS, Soziale Netzwerke oder Chats spielen bei heutigen Jugendlichen also eine zunehmend grosse Rolle bei der Identitätsbildung und dienen als soziale Probebühne, auf welcher (z.T. ohne grosse Sanktionen fürchten zu müssen) unterschiedliche Rollen und Identitäten (vgl. Süss/Hipeli, N.A) ausprobiert werden können. Durch die Verlagerung der Freizeitaktivitäten der 6 bis 13-jährigen in Privaträume und die hohe Medienausstattung in den Kinderzimmern gewinnen Medien auch in Sozialisationsprozessen der Kinder immer mehr an Bedeutung.</p>
<p><span id="more-1788"></span></p>
<p>Werden Medien überlegt und nach Qualität und Beschsaffenheit (vgl. Süss, N.A.) ausgewählt in den Familienalltag integriert, können sie dazu beitragen, gemeinsame Zeit positiv zu strukturieren. So generieren sie etwa Gesprächsanlässe und führen zur Ritualbildung (Strotmann, N.A.).</p>
<p>Die Warnungen, dass beispielsweise Gewaltdarstellungen im Film oder Computerspiel den Zuschauer/Spieler zu aggressiven Verhalten animieren sind allgemein bekannt. Doch bis jetzt  konnte durch die  Wirkungsforschung  kein Zusammenhang zwischen medialen Vorbildern  und realem Handeln nachgewiesen werden.</p>
<p>Medienkompetenz, also der reflektierte Umgang mit Medien wird heute gerne als vierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturtechnik" target="_blank">Kulturtechnik</a> bezeichnet. Wie sollen Kinder und Jugendliche diesen verantwortungsvollen Umgang erlernen, wenn sie davor bewahrt werden? In der heutigen Zeit, in welcher bereits Kinder die Zielgruppe von Werbern ausmachen und der Zugang zu Computer und Internet zum Alltag der Heranwachsenden gehört .</p>
<p>Schorb (N.A.) bezeichnet das Wechselspiel zwischen Nutzer und Medium als Reversibilität des Sozialisationsprozesses und meint damit, dass Nutzer und Medium einander gegenseitig in gleichem Masse beeinflussen und widerspricht dahingehend Stimmen, welche Medien als „Berieselung“ des passiven Konsumenten abstempeln.</p>
<p>Die Wissenskluft-Theorie besagt, dass neues Wissen von besser gebildeten Gruppen schneller aufgenommen wird als von schlechter gebildeten – also Interesse und Bildung der Eltern entscheidend für den Umgang der Kinder mit Medien sind.<br />
Im Sinne einer Chancengleichheit  - um die Wissenskluft nicht zu vergrössern &#8211; ist es dringend notwendig, diese Ungleichheiten möglichst aufzuheben, indem die Thematik in den Lehrpläne der Volksschule Eingang findet. Erklärtes Ziel der Bestrebungen soll es sein, Heranwachsende zu mündigen Bürgern heranwachsen zu lassen, welche  (neue) Medien zur Meinungsbildung  einsetzen und einen verantwortungssvollen Umgang damit pflegen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissensmanagement</title>
		<link>http://blog.digitallernen.biz/2010/10/08/nachwuchs-wissensmanagement/</link>
		<comments>http://blog.digitallernen.biz/2010/10/08/nachwuchs-wissensmanagement/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 13:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Widmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[EduMedia]]></category>
		<category><![CDATA[bausteine]]></category>
		<category><![CDATA[lernaufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[münchnermodell]]></category>
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		<category><![CDATA[wissensmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[wissenspräsentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Beitrag «Japan – das Wirtschaftswunder ergraut»  wird geschildert, wie ein Land, welches zunehmend überaltert, versucht das Wissen des immer grösser werdenden Teils der Bevölkerung &#8211; der Pensionäre &#8211; zu nutzen. Dabei muss das Wissen von den Alten auf die Jungen &#8230; <a href="http://blog.digitallernen.biz/2010/10/08/nachwuchs-wissensmanagement/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img.skitch.com/20101008-kud7exkk53r5krnqbk2cdg3nej.png" alt="" /><br />
Im Beitrag «<a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?query_string=japan+das+wirtschaftswunder+ergraut&amp;days_published=365&amp;scsrc=1" target="_blank">Japan – das Wirtschaftswunder ergraut</a>»  wird geschildert, wie ein Land, welches zunehmend überaltert, versucht das Wissen des immer grösser werdenden Teils der Bevölkerung &#8211; der Pensionäre &#8211; zu nutzen.</p>
<p>Dabei muss das Wissen von den Alten auf die Jungen weitergegeben werden. Das bedeutet, es müssen genügend (willige) Junge nachkommen und die Alten müssen auch bereit sein, ihr Wissen weiterzugeben &#8211; also loszulassen.<br />
Den Nachwuchs durch ältere Mitarbeitende ausbilden zu lassen erachte ich als eine sinnvolle Art Wissen zu konservieren und weiterzugeben.</p>
<p>Die zentralen Bausteine in diesem Beitrag sind für mich die<strong> Bewahrung</strong>, die <strong>(Ver-)Teilung, </strong>die<strong> Identifikation </strong>sowie die <strong>Nutzung</strong> des Wissens. Bei der <strong>Bewahrung</strong> stellt sich mir die Frage: Wie kann in Zukunft gewährleistet werden, dass in 30 oder 40 Jahren nicht dasselbe wieder passiert und die heutigen Nachwuchskräfte ihr Wissen an viel jüngere Nachfolger weitergeben müssen. Gibt es Lösungen, das Wissen zu bewahren oder ist es in der heutigen schnelllebigen Zeit gar nicht mehr möglich/gewünscht Wissen über Generationen zu bewahren?</p>
<p>Ich widerspreche (oder relativiere)  <a href="http://kfafe.edublogs.org/2010/10/06/japan-das-wirtschaftswunder-ergraut/">Katrins Artikel </a>etwas, in welchem sie schreibt, die Bewahrung und (Ver-)Teilung von Wissen sei ein Problem unserer Gesellschaft. Wissen zu teilen heisst auch immer «Macht verlieren», ist jedoch in der heutigen vernetzten, schnellebigen Informations- oder Wissensgesellschaft unumgänglich, da Mitarbeitende den Job oder den Arbeitsort wechseln etc. Auf Grund dieser Tatsache würde ich aber nicht unbedingt die Konservierung/(Auf-)Bewahrung von Wissen sondern eher die Identifikation von Wissensträgern in den Vordergrund stellen. Ähnlich wie es die Agenturen für Pensionäre in Japan oder das Portal «<a href="http://www2.erfahrung deutschland.de">Erfahrung Deutschland</a>» machen. Wissen muss auffinbar gemacht und Experten identifiziert werden. Ob in Zukunft Wissen bewahrt im Sinne von«gespeichert» wird , weiss ich nicht.</p>
<p>Zum Schluss noch eine Frage an alle Wissensmanagerinnen, Tutorinnen und Mitstudierende. Kann man die Prozessbereiche aus dem Münchnermodell irgendwie den Bausteinen von Probst zuordnen? Auf dem Bild seht Ihr meinen Versuch.</p>
<p><img src="http://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/wi-enzyklopaedie/Members/bick/copy_of_Bausteinmodell.jpg/image_large" alt="" width="400" /></p>
<p><img src="http://img.skitch.com/20100927-cf81hyfjfn4i3y6ixxaiw3csci.png" alt="" width="400" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Medienbildung = Allgemeinbildung?</title>
		<link>http://blog.digitallernen.biz/2010/09/06/wird-medienbildung-allgemeinbildung/</link>
		<comments>http://blog.digitallernen.biz/2010/09/06/wird-medienbildung-allgemeinbildung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Widmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[EduMedia]]></category>
		<category><![CDATA[allgemeinbildung]]></category>
		<category><![CDATA[informationsdidaktik]]></category>
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		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem Text zitiert Kübler Stefan Aufenager. Dieser führt folgende Punkte an um Medienbildung zu definieren: Medienbildung orientiert sich am ganzen Menschen in Bezug auf seine berufliche Karriere, sein Alltagshandeln und auf seine Position als soziales und politisches Mitglied einer Gesellschaft &#8230; <a href="http://blog.digitallernen.biz/2010/09/06/wird-medienbildung-allgemeinbildung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://3.bp.blogspot.com/_VGsreexPmwc/TGPT09ICw9I/AAAAAAAABIE/mxeOuy0WSCI/s400/39.jpg" alt="" /></p>
<div>
<p>In seinem <a href="http://mediaculture-online.de/Autoren-A-Z.253+M5fe445b483b.0.html" target="_blank">Text</a> zitiert Kübler Stefan Aufenager. Dieser führt folgende Punkte an um Medienbildung zu definieren:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Medienbildung orientiert sich am ganzen Menschen in Bezug auf seine berufliche Karriere, sein Alltagshandeln und auf seine Position als soziales und politisches Mitglied einer Gesellschaft</li>
<li>Medienbildung als persönlichkeitsbestimmende Haltung</li>
<li>Verschränkung von Wissen und Können</li>
<li>Beinhaltet nicht nur die Anwendung/Nutzung von Medien, sondern beinhaltet auch die Fähigkeit, sich reflexiv mit Medien auseinanderzusetzen</li>
<li>Verfügt nebst der kognitiven auch über eine moralische, ästhetische und affektive Dimension</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Egal ob Medienbildung oder Medienkompetenz &#8211; die Bezeichnung sieht er als austauschbares Label &#8211; fordert er Medienbildung als eine übergeordnete, umfassende Allgemeinbildung einer modernen Informations-/Wissensgesellschaft oder aber mindestens als Querschnittkompetenz vergleichbar mit der politischen Bildung zu verankern.</p>
<p>Zudem stellt er die Fragen wie sich Medienbildung eigentlich «definiert»:</p>
<ul>
<li>Bildung durch Medien (kulturell/ästhetisch MedPäd)?</li>
<li>Bildung mit Medien (Mediendidaktik)?</li>
<li>Bildung gegen Medien (Bewahrpädagogik)?</li>
</ul>
<p>Und fügt an, dass Medienbildung nicht ausschliesslich die Bedienung umfasse und schon gar nicht einfach so theoretisch gelehrt werden könne. Der Umgang mit Medien an sich bildet einem, jedoch nur im entsprechenden Kontext. Er spricht sich für eine Integration von ICT in die allgemeinbildenden Fächer und wo nötig eine Umgestaltung der Schule um mit und über (neue) Medien zu lernen.</p>
<p>Ich erachte es als sehr sinnvoll, die Medienbildung (oder wie auch immer man das dan nennt) als übergeordnete Allgemeinbildung bereits in den Curricula der Grundschule als «Selbstverständlichkeit» zu verankern und dies im Sinne lebenslangem Lernen nach der obligatorischen Schulzeit während der Berufsausbildung und der Berufstätigkeit bis ins (hohe) Erwachsenenalter weiterzuziehen. Wichtig daran scheint mir die Tatsache, dass das Lernen über/mit Medien immer in realen Kontexten geschieht. Wie ich das verstanden habe legt Kübler weniger Wert auf die Medien als Lerninhalte. Meiner Meinung nach ist nicht nur das Lernen mit Medien sondern auch das explizite Lernen über Medien &#8211; also Medien als Unterrichtsinhalte &#8211; sinnvoll. Angefangen bei der Frage, was sind überhaupt Medien, bis hin zum Reflektieren über den eigenen Medieneinsatz.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Geheime Miterzieher amüsieren unsere Kinder zu Tode</title>
		<link>http://blog.digitallernen.biz/2010/09/06/geheime-miterzieher-amuesieren-unsere-kinder-zu-tode/</link>
		<comments>http://blog.digitallernen.biz/2010/09/06/geheime-miterzieher-amuesieren-unsere-kinder-zu-tode/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Widmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[EduMedia]]></category>
		<category><![CDATA[bewahrpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[computer]]></category>
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		<category><![CDATA[reizüberflutung]]></category>

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		<description><![CDATA[Postman sieht die Gesellschaft vom Showbiz dominiert. In seinen Augen sind heute Äusserlichkeiten entscheidender als der Dialog. Wie bereits Marshall McLuhan ist auch er der Ansicht, dass die Medien jeweils das Wesen einer Kultur beeinflussen (Entwicklung der Schrift, Erfindung des &#8230; <a href="http://blog.digitallernen.biz/2010/09/06/geheime-miterzieher-amuesieren-unsere-kinder-zu-tode/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4128/4958271302_7d0db2d6db_o.gif" alt="" /></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Postman sieht die Gesellschaft vom Showbiz dominiert. In seinen Augen sind heute Äusserlichkeiten entscheidender als der Dialog. Wie bereits Marshall McLuhan ist auch er der Ansicht, dass die Medien jeweils das Wesen einer Kultur beeinflussen (Entwicklung der Schrift, Erfindung des Buchdrucks, elektronische Medien, TV und später PC). Eine Krise wie er es beschreibt &#8211; und als &#8220;Beweis&#8221; die US-Präsidentschaft eines Hollywoodstars anführt &#8211; finde ich die Entwicklung neuer Medien nicht unbedingt. Man darf nicht vergessen, dass durch die erwähnten Erfindungen eine &#8220;Demokratisierung des Wissens&#8221; stattgefunden hat (oder stattfinden hätte können?). Durch die Möglichkeit einfach Bücher zu vervielfältigen wurden Texte einer breiten Masse zugänglich und durch das Internet (auch TV) wurden die Grenzen erneut aufgebrochen. Andererseits bedeuten diese &#8220;Revolutionen&#8221; auch ein Machtverlust für gewisse Institutionen aus Politik und Kirche. Das Volk hat nun die Möglichkeit, sich auf unterschiedlichen Kanälen zu informieren. Es findet zwar evt. kein derartiger Diskurs statt wie damals als die Sprache das Hauptmedium war</p>
<p>Beer sieht verschiedene physische und psychische Gefahren für die Heranwachsenden:</p>
<ul>
<li>Bewegungsmangel durch (übermässigen) Medienkonsum und als Folge daraus Übergwicht und andere Gebrechen</li>
<li>Förderung der sexuellen Frühreife und Zurückbleiben der geistigen Entwicklung</li>
<li>Konsumhaltung führt zu Passivität und Kreativitätsverlust</li>
<li>Werteverlust</li>
<li>verfälschte (oder gar fehlende?) Wahrnehmung der Realität</li>
</ul>
<p>Als Hauptgefahr bezeichnet er die Reizüberflutung, welcher die Kinder und Jugendlichen schutzlos ausgeliefert seien und welche zu Nervosität und Schlafstörungen führen.</p>
<p>Diese bewahrpädagogischen Gedanken werden bis heute in medienpädagogischer Ratgeberliteratur (und anderen Werken) bei der Beschreibung der medialen Gefahren aufgeführt. Ich denke alle aufgezählten Punkte, sowohl ein Einschnitt in die Kultur, wie auch psychische und physische Gefahren durch die Medien sind als potenzielle Schwierigkeiten verursacht durch neue Medien anzusehen. So sind Bewegungsmangel, Passivität, Reizüberflutung oder verfälschte Wahrnehmung durchaus Probleme, mit welchen Lehrpersonen heute zu kämpfen haben &#8211; sicher teilweise auch bedingt durch übermässigen oder nicht angemessenen Medienkonsum. Persönlich gefällt mir aber nicht, wie beide Autoren vor allem die Negativpunkte hervorheben. Wie Beer, der trotz der Gefahren  auch Chancen im Zusammenhang mit den Medien sieht, wobei er darauf verweist, dass Medien zum kreativen und produktiven Handeln anregen können (z.B. Tonaufnahme, Videoproduktion, Fotografie), bin auch ich der Überzeugung, dass Medien &#8211; sofern sie aktiv genutzt werden kreativitätsfördernd sind. Zudem sind Medien heute fast omnipräsent, so dass ein angemessener und verantwortungsvoller Umgang damit wohl gewinnbringender für Heranwachsende ist, denn die Bewahrung vor all den Einflüssen.</p>
<p>Die Möglichkeit den Risiken zu begegnen sieht er in einem offenen Umgang, sprich als Erwachsener zu reflektieren was man &#8220;konsumiert&#8221; und was das für einen bedeutet und auf der anderen Seite die Heranwachsenden zu ebensolchem Handeln zu befähigen und anzuleiten. So können die Medien &#8220;entzaubert&#8221; werden und Kinder und Jugendliche sehen was hinter dem Konsumierten steckt.</p>
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		</item>
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		<title>Kunstwerk im Zeitalter des Internet</title>
		<link>http://blog.digitallernen.biz/2010/08/13/kunstwerk-im-zeitalter-des-internet/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 15:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Widmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[EduMedia]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[lernaufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[mash-up]]></category>
		<category><![CDATA[medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Veranstaltern der Diskussionsrunde «Kunstwerk im Zeitalter des Internet»,anlässlich der Eröffnung eines Museums für digitale Kunst,  ist es gelungen, namhafte Persönlichkeiten zu gewinnen: Walter Benjamin, deutscher Philosoph und Literaturkritiker, Ophir Kutiel aka Kutiman, israelischer Musiker, Komponist und Mash-Up Künstler (THROU YOU), Medienpädagogin Dalila Cohen, &#8230; <a href="http://blog.digitallernen.biz/2010/08/13/kunstwerk-im-zeitalter-des-internet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img.skitch.com/20100813-ny98k2uxjcapn4rw51jmrynrqa.png" alt="mashupart" /></p>
<div>
<p>Den Veranstaltern der Diskussionsrunde «<em>Kunstwerk im Zeitalter des Internet</em>»,anlässlich der Eröffnung eines Museums für digitale Kunst,  ist es gelungen, namhafte Persönlichkeiten zu gewinnen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Benjamin" target="_blank">Walter Benjamin</a>, deutscher Philosoph und Literaturkritiker, Ophir Kutiel aka<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kutiman" target="_blank"> Kutiman</a>, israelischer Musiker, Komponist und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_(Internet)" target="_blank">Mash-Up</a> Künstler (<a href="http://www.thru-you.com" target="_blank">THROU YOU</a>), Medienpädagogin Dalila Cohen, Juristin Alya Chalid, der renommierte Kunstkritiker Max Niederberger und XY, Mitglied der Piraten-Partei diskutierten über Kunstformen im Zeitalter des Internet.</p>
<div id="_mcePaste">Während sich die anderen Beteiligten zunächst zurückhalten, liefern sich die Juristin Alya Chalid und XY von der Piratenpartei einen ersten Schlagabtausch. Während Chalid die Frage in den Raum stellt, ob das Urheberrecht Mash-Up Künstler denn nicht betreffe wenn diese sich bei anderen Kunstwerken bedienten und diese als «moderne Kunst-Piraten» bezeichnet fordert XY eine zeitgemässe Überarbeitung der Rechtsgrundlagen. Es könne nicht sein, dass Personen durch ihr Kunstschaffen kriminalisiert werden. Kunst entstehe schon seit jeher durch Aufgreifen und Verändern bestehender Ideen und Werke. Den Argumenten der iranischen Juristin, Bruchstücke anderer Werke könnten so in einen falschen Zusammenhang gestellt werden hält er entgegen Dokumentarfilme zum Beispiel könnten oft gar nicht ohne Wiederverwendung von bereits bestehendem Material realisiert werden &#8211; dies sei aber akzeptiert.</div>
<div id="_mcePaste">Walter Benjamin mischt sich mit der Frage, ob sie denn sicher seien, dass es sich hierbei überhaupt um Kunstwerke handle, in die Diskussion ein und verweist auf sein Zitat «Die Einzigartigkeit des Kunstwerks ist identisch mit seinem Eingebettetsein in den Zusammenhang der Tradition» in Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Frankfurt am Main 1966, S. 16. Reproduktionen &#8211; und das sind seiner Ansicht nach solche Mash-Up Kunstwerke &#8211; aberkennt er jegliche Aura (Einmaligkeit, Echtheit).</div>
<div id="_mcePaste">Er sieht Mash-Ups als Vertreter einer sich immer mehr und schneller vernetzenden Internet-Gesellschaft als Steigerung der beschleunigten Wahrnehmung. Ebenfalls merkt er die schwindende Trennung zwischen Autor und Publikum an &#8211; und verweist auf den Begriff «Prosumer».</div>
<blockquote>
<div id="_mcePaste">«Even the most perfect reproduction of a work of art,&#8221; Benjamin writes, &#8220;is lacking in one element: its presence in time and space, its unique existence at the place where it happens to be&#8230;The presence of the original is the prerequisite of the concept of authenticity»</div>
</blockquote>
<div id="_mcePaste">Kutiman weist auf die Einzigartigkeit seiner Werke hin. Sie bestünden zwar aus unzähligen klein(st)en Sequenzen anderer bereits bestehender Songs, sind in ihrer Abfolge aber als Ganzes wiederum einzigartig. Er sieht keinen Unterschied darin, ob Farben und Leinwand, Buchstaben und Papier oder digitale Sequenzen zu Kunstwerken verarbeitet werden.</div>
<div id="_mcePaste">Die Medienpädagogin Dalila Cohen zitiert McLuhan und stärkt somit Kutimans Position: «Medien sind Erweiterungen des Menschen», sie dienen dazu, unsere Ideen umzusetzen, die Idee an sich entstammt aber dem Menschen, von daher verstehe sie jegliche Art von Mash Up als Kunstform. Jedoch erkennt auch sie rechtliche Unklarheiten.</div>
<div>Die Kunstkritikerin sieht Probleme der digitalen Kunst eher in ihrer Konservierbarkeit und begrüsst Kunst, welche für einen grossen Teil der Menschen übers Internet verfügbar ist. Ihre Definition von Kunst &#8211; eine Ergebnis gezielter kreativer menschlicher Tätigkeit.</div>
<div></div>
<div><em>Die geführte Diskussion hat nie stattgefunden und basiert auf eigenen Phantasien oder Zitaten der Berühmtheiten. Es handelt sich hierbei ebenfalls um eine Art Mash Up zur gestellten Frage.</em></div>
<div></div>
<div><em><br />
</em></div>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Lernaufgabe Softwareproduktion</title>
		<link>http://blog.digitallernen.biz/2010/04/19/lernaufgabe-softwareproduktion/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 07:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Widmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[EduMedia]]></category>
		<category><![CDATA[drehbuch]]></category>
		<category><![CDATA[educationalmedia]]></category>
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		<category><![CDATA[lernaufgabe]]></category>
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		<category><![CDATA[projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<description><![CDATA[Leider konnte ich am abschliessenden Gruppentreffen nicht teilnehmen, umso neugieriger war ich auf das Ergebnis meiner Mitstudierenden. Gleich vorneweg, ich bin beeindruckt &#8230; die Lösung, für welche sich unsere Gruppe entschieden hat finde ich sehr gut. Es war schön, wenn &#8230; <a href="http://blog.digitallernen.biz/2010/04/19/lernaufgabe-softwareproduktion/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img.skitch.com/20100419-qndbx25j99m4r6f2bxfa2qkbxs.jpg" alt="pda" /></p>
<p>Leider konnte ich am abschliessenden Gruppentreffen nicht teilnehmen, umso neugieriger war ich auf das Ergebnis meiner Mitstudierenden. Gleich vorneweg, ich bin beeindruckt &#8230; die Lösung, für welche sich unsere Gruppe entschieden hat finde ich sehr gut.</p>
<p>Es war schön, wenn auch wahrscheinlich nicht wirklich praxisnah, dass Geld im «Überfluss»  zur Verfügung stand und wir unseren Fantasien freien Lauf lassen konnten. Sehr toll finde ich die Idee, dass die Inhalte den Mitarbeitenden zur Verfügung stehen, und auf persönlichen mobilen Geräten abgespielt werden können.</p>
<p>Es gibt zwei kleine Kritikpunkte,  die aber eher als Fragen aus meiner Sicht darstellen, als Kritik am Szenario. Erstens frage ich mich, weshalb den Mitarbeitenden PDAs und warum nur zwei zur Verfügung gestellt werden. Wenn ich pro Filiale Lern- und Arbeitsstationen vorsehen würde, wären das wahrscheinlich «richtige» Computer mit einem grossen Bildschirm und einer Tastatur. Wenn ich auf PDAs setzen würde (was ja heute mit iPhone und iPad und den Konkurrenzprodukten immer interessanter wird), wäre ich bestrebt jedem Mitarbeitenden möglichst ein <strong>persönliches</strong> Gerät zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Zweitens habe ich mir die Frage gestellt, ob es motivierend ist, mit einem Negativ-Beispiel zu starten, wird den Lernenden dadurch nicht vermittelt, dass ihre Beratungen allgemein eher schlecht sind? Wir alle korrigieren und kritisieren ja gerne, von daher könnte es aber auch motivierend wirken, wenn man zu Beginn gleich mal Fehler suchen darf.</p>
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		<title>Lernaufgabe Projektmanagement</title>
		<link>http://blog.digitallernen.biz/2010/02/26/lernaufgabe-projektmanagement/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 19:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Widmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[EduMedia]]></category>
		<category><![CDATA[educational media]]></category>
		<category><![CDATA[konzeption]]></category>
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		<category><![CDATA[projekt]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem das Projekt damit zunächst einen Abschluss gefunden hat, stellt sich anschließend die Frage, wer die Pflege und Wartung des Internetauftritts übernimmt und in welcher Form er sinnvollerweise abgewickelt wird. Als Fachfrau soll Sibylle Knecht weiterhin die konzeptionelle Verantwortung für &#8230; <a href="http://blog.digitallernen.biz/2010/02/26/lernaufgabe-projektmanagement/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img.skitch.com/20100222-xj9is59a3xpd1r6cqk98ahx2w8.png" alt="childcomputer" /><br />
<em> Nachdem das Projekt damit zunächst einen Abschluss gefunden hat, stellt sich anschließend die Frage, wer die Pflege und Wartung des Internetauftritts übernimmt und in welcher Form er sinnvollerweise abgewickelt wird.<br />
Als Fachfrau soll Sibylle Knecht weiterhin die konzeptionelle Verantwortung für den Internetauftritt übernehmen.<br />
Auch wenn kein kommerzieller Druck für die Wartung des Internetauftritts besteht, so müssen doch auch für die weitere Zusammenarbeit Absprachen getroffen werden.<br />
Welche Tipps würden Sie aufgrund Ihrer eigenen Erfahrungen dem Projektteam (Projektleiterin Sibylle Knecht, Grafikerin Gabriele Schmidt, Technische Umsetzung Friedhelm Leven und Vorstand) geben, damit der Arbeitsprozess in Zukunft reibungsloser gestaltet werden kann.</em></p>
<p>Als wichtigste Tat sehe ich das Lernen aus den Fehlern, welche beim vorhergehenden Projekt «Aufbau der Webseite» gemacht wurden. Dazu zähle ich folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>Das neue Projekt ist wiederum in Phasen zu unterteilen. Dabei sollte ausreichend Zeit und Arbeit in die Planungsphase investiert werden, insbesondere bei der Planung der personellen Ressourcen.</li>
<li>Zudem ist bei allen Aufgaben genügend Zeit («Pufferzone») einzuplanen.</li>
<li>Den Projektmitgliedern aber auch den Auftraggebern (Vereinsvorstand) sollte es jederzeit möglich sein, den aktuellen Projektstand inklusive aller Protokolle und Vereinbarungen einzusehen.</li>
<li>Wichtig für eine erfolgreiche Weiterführung der Webseite scheint mir dass im Team eine gute Atmosphäre herrscht. Einzel- und Gruppengespräche können bestehende Differenzen aus dem vorherigen Projekt ausräumen. Eventuell muss das Team durch kompetente Mitarbeiter/innen verstärkt werden.</li>
<li>Sibylle sollte als Projektmanagerin eine Vision entwickeln. Sie sollte als Führungskraft dem Projekt ein «Gesicht» geben, so dass ich die Mitarbeitenden damit identifizieren können.</li>
<li>Eine der wichtigsten Konsequenzen ist, dass verbindlicher Absprachen getroffen werden und diese vom Projektteam aber auch vom Auftraggeber eingehalten werden.</li>
<li>Auch könnte es hilfreich sein, wenn gewisse finanzielle Mittel bereitgestellt werden könnten.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist doch logisch, sequentiell &#8230;</title>
		<link>http://blog.digitallernen.biz/2010/02/15/ist-doch-logisch-sequentiell/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 11:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Widmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[EduMedia]]></category>
		<category><![CDATA[didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[educational media]]></category>
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		<category><![CDATA[lernaufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[struktur]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Gruppenaufgabe galt es diesmal anhand eines Fallbeispiels zu analysieren, wie zielgruppengerecht ein Lernangebot aufgebaut ist. Dabei sollte ein Entscheid für eine didaktisch-methodische Struktur gefällt werden. Da meine Lernaufgabe etwas spät kommt und ich bereits viele Beiträge meiner Kolleginnen und &#8230; <a href="http://blog.digitallernen.biz/2010/02/15/ist-doch-logisch-sequentiell/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img.skitch.com/20100213-1bajm9ewkm6s67sge3knsdsxsa.png" alt="didaktisch-methodische struktur" /></p>
<p>Als Gruppenaufgabe galt es diesmal anhand eines Fallbeispiels zu analysieren, wie zielgruppengerecht ein Lernangebot aufgebaut ist. Dabei sollte ein Entscheid für eine didaktisch-methodische Struktur gefällt werden.</p>
<p>Da meine Lernaufgabe etwas spät kommt und ich bereits viele Beiträge meiner Kolleginnen und Kollegen angeschaut habe,  muss ich wohl beim Entscheiden und Schreiben höllisch aufpassen, um mir nicht wieder vorwerfen lassen zu müssen, ich hätte abgeschrieben &#8230;</p>
<p>Um uns die Wahl für eine Struktur zu erleichtern wurde uns eine Tabelle mit Kriterien zur Hand gegeben. Anhand der Entscheidungskriterien Lehrstoff, Lernsituation, Zielgruppe, Lernstil, Motivation und Vorwissen soll man sich für eine Strukturierung entscheiden.</p>
<p>Eine kleine Unstimmigkeit in diesen Entscheidungskriterien ergab sich bei mir bei genauerem Hinschauen: Beim Merkmal «Zielgruppe» werden als Eigenschaft die Vorkenntnisse der Lernenden genannt, das Vorwissen wird etwas weiter unten aber auch als eigenes Merkmal genannt. Eigentlich könnte man Lernstil, Motivation und Vorwissen als Eigenschaften der Zielgruppe verstehen, welche u.a. die (in-)Homogenität verursachen verstehen. Oder ist <a href="http://www.e-teaching.org/didaktik/konzeption/zielgruppe/vorwissen/">Vorwissen</a> ≠ Vorkenntnisse?</p>
<p>Für mich besonders ausschlaggebende Merkmale sind das Vorwissen, die Zielgruppe, die Motivation und der Lernstil, also alles direkt auf die Lernenden bezogene Merkmale. Ich denke es ist zwingend, die Lernenden ins Zentrum der Betrachtungen zu rücken.</p>
<p>Zweitrangig sind für mich der Lehrstoff und die Lernsituation. Das heisst nicht, dass diese Merkmale vernachlässigbar sind, doch scheint es mir sinnvoller, erst zu überlegen, ob Lernende intrinsisch oder extrinsisch motiviert sind, ob sie selbständiges Lernen gewohnt sind oder nicht, ob es sich um eine homogene/heterogene Zielgruppe handelt und über welches Vorwissen die Lernenden verfügen, bevor ich die Lernsituation und den Lehrstoff  berücksichtige. Diese vier Merkmale kann ich nämlich nur schwer beeinflussen (klar kann ich Nachhilfe bieten um nötiges Vorwissen zu vermitteln oder die Zielgruppe so gestalten, wie ich sie brauche), im Gegensatz zur Gliederung des Stoffes und der Lernsituation wo ich in den meisten Fällen wohl gewisse Gestaltungsspielräume habe.</p>
<p>Das bringt mich übrigens zu einem ähnlichen Ergebniss wie die Kollegin <a href="http://mitdenkbuch.wordpress.com/2010/02/15/geben-wir-der-sache-struktur/" target="_blank">Eva</a>:</p>
<blockquote><p>Wer lernt Was Wie?</p></blockquote>
<p>Und hinterlässt ein etwas komisches Gefühl, da ich eigentlich gerade so gut Argumente für eine logische Strukturierung hätte finden können. Ich vermute fast, dass es meistens auf einen Kompromiss oder eine Mischvariante hinausläuft, was mir ein <a href="http://e-business-scanner.de/archives/56" target="_blank">Entwickler medialer Lernangebote</a> auch bestätigt.</p>
<p>Aufgrund meiner Überlegungen und der Tatsache, dass u.a. die Mehrheit der Lernenden wohl extrinsich motivert und das selbständige Lernen wohl eher nicht (mehr) gewohnt ist komme ich zum Schluss, dass es sinnvoll ist die Mitarbeitenden mit einer eher sequentielle Struktur (mit einem Hang zur Logik, um auch fortgeschrittene und intrinsisch motivierte Lernende nicht zu langweilen) zum gewünschten Lernerfolg zu führen. Zumal ein sequentieller Aufbau einer Lerneinheit  für mich nicht zwingend das Lernen in individuellen Lerntempi verhindert. Dadurch dass es sich um ein WBT handelt, können alle in ihrem eigenen Tempo und zur gewählten Zeit lernen.</p>
]]></content:encoded>
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