
Für unsere Gruppenarbeit nutzen wir meistens Forum und Adobe Connect. In diesem Takt haben wir auch noch ein anderes Hilfsmittel – CMapTools – verwendet, um kollaborativ an einer Concept Map zu arbeiten. Die Ergebnisse werden nun in einem Google Doc zusammengestellt und dann präsentiert.
Die Arbeit im letzten Takt verlief recht problemlos. Der Moderator hat unsere Forenbeiträge bereits während der Arbeit begonnen zusammenzufassen, so dass kein grosser Zeitdruck für Ihn bestand und wir uns möglichst lange im Forum austauschen konnten. Unsere Lerngruppe gibt sich Mühe, auf Forenbeiträge zeitnah zu antworten – ich denke von Leuten, welche einen solchen Studiengang absolvieren darf man auch verlangen, dass sie in der Regel einmal pro Tag auf der Lernplattform vorbeischauen.
Was mir sowohl bei der vergangenen als auch bei der aktuellen Gruppen-Videokonferenz aufgefallen ist, ist die teils schlechte Tonqualität. Da es jeweils andere Mitglieder trifft, gehe ich davon aus, dass es nicht an der Konfiguration einzelner liegt (Mac/PC, langsame Internetverbindung, schlechtes Headset etc.) sondern an der Serverkapazität des Connect-Servers. Dies führte zum Teil zu skurrilen und mühsamen Situationen, wenn eine Person zu sprechen begann und die andern sie nicht hören konnten oder teilweise immer die letzten Worte “verschluckt” wurden. Auf die Dauer ist es recht mühsam so miteinander zu kommunizieren und verlangt – denke ich – der moderierenden Person noch mehr ab, da sie immer auf Probleme eingehen oder zwischen sich nicht hörenden vermitteln muss.
Ein weiterer Negativpunkt der mir aufgefallen ist, ist die z.T. schlechte Moral bei Präsentationstermin-Abstimmungen via Doodle. Hier würde ich die Verantwortlichen bitten eine kürzere Zeitspanne zum Eintragen festzulegen, denn je länger die Zeit fortschreitet, desto schwieriger wird es für die anderen, sich all die Termine freizuhalten.
Für die aktuelle Gruppenaufgabe haben wir uns entschieden mit CMapTools kollaborativ eine ConceptMap zu erstellen. Das Resultat kann hier besichtigt werden. Abschliessend muss man sagen, dass es recht schwierig ist, mit ca. 6 Personen gemeinsam an einer ConceptMap zu arbeiten, da jede/r ein wenig andere Vorstellungen von der ConceptMap und der Struktur des Themas hat. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das mit ConceptMaps an sich zusammenhängt oder doch eher mit unsere Unerfahrenheit. Und trotzdem war uns die ConceptMap bei der Besprechung für die Präsentation eine Hilfe.
Zum Schluss muss ich noch auf den Blogeintrag des Kollegen Lüdemann verweisen. Mir ging es ähnlich, auch ich fand diesen Studienbrief qualitativ eher in den hinteren Rängen angesiedelt. “Ganz neue” Medien wie Twitter, Blogs, Google Wave, etc wurden in den Studienbriefen nicht erwähnt, da hätte ich mir zumindest noch Zusatzmaterialien gewünscht, welche den Studienbrief ergänzt hätten.
UPDATE: Die von Urs wahrscheinlich zur selben Aussage formulierte These « [...] PowerPoint-Präsentationen begünstigen das arbeitsteilige Vorgehen [...] und es werden keine gemeinsamen Lösungen entwickelt [...]» kann ich zwar nachvollziehen, bei uns lief das eigentlich ganz im Team, klar musste auch jemand zusammenstellen, aber wir bemühten uns jeweils gemeinsame Ideen zu entwickeln. Den partiellen Durchhänger ordnen wir alle dem/n Sommer(ferien) zu – vielleicht sind wir aber auch schon vor der Prüfung ein bisschen mit Fallbeispiel – PPT – Connect übersätigt. Die Erfahrungen mit ConceptMaps war ein guter Versuch ein Bisschen Abwechslung zu schaffen, aber leider nicht so wirklich von Erfolg gekrönt …








