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Was passiert wenn …

18. Februar 2011 — 2 Comments

Was passiert, wenn ich im Web 2.0 etwas teile, kommentiere, twittere, markiere oder schreibe? Ein neuer Dienst genannt ifttt ( if this then that ) macht’s möglich – all meine sozialen Netzwerke verschmelzen zu einem einzigen. Dem Benutzer werden verschiedene Auslöser angeboten, welchen eine Aktion zugeordnet werden kann. So kann ich mir zum Beispiel eine SMS senden lassen, sobald ich auf einem Foto in Facebook markiert werde oder kann mir eine Twitternachricht senden lassen, wenn die Temperatur unter 0° C fällt …

Der Dienst befindet sich aktuell in einer geschlossenen Beta-Phase und wird ständig verbessert und erweitert. Ich werde jedenfalls mal testen, welche sinnvollen Anwendungszwecke sich ergeben.

Noserub

25. Oktober 2009 — 1 Comment

noserublogo

In letzter Zeit überlege ich mir des öfteren, ob es wirklich sinnvoll ist, Google, Facebook und all den anderen meine Daten zu überlassen. Schliesslich möchte ich ja nicht als «erster gläserner Digital Native» Schlagzeilen machen, weil plötzlich durch unglückliche Umstände so viel im Internet publik ist, dass jemand fremdes in meine Rolle schlüpft oder sonst irgendwas mit meinen Daten tut …

Alle, die mich kennen wissen, wie sehr ich Googles Dienste, Facebook, Twitter und alles was es da so gibt sehr schätze und viele wissen auch, dass ich so gut wie nie eine AGB von Anfang bis zum Schluss durchlese -ja ich weiss, das soll man nicht tun … aber …
All die Dienstleistungen sind nämlich ganz und gar nicht gratis, eigentlich bezahlen wir einen recht hohen Preis: XING will 6 CHF pro Monat für seine Premium-Dienste, Googles Dienste kosten für Unternehmen 50 US$ pro Person und Jahr … so kann sich jede/r selbst mal überlegen, welchen Wert in Geldeinheiten seine diversen Accounts haben … und nicht vergessen, der ideelle Wert ist da noch nicht eingerechnet!

Und genau da sind wir beim Thema, welches NoseRub aufgreift. Es wäre doch eigentlich schön, wenn all meine Daten bei mir gespeichert wären und ich entscheiden könnte, welche Daten ich an welche Dienste übergebe (leihweise versteht sich). Facebook & Co würden also nur noch als Aggregatoren fungieren.

NoseRub hat solche Pläne, ob es funktioniert werden wir dereinst sehen, im Moment bietet es aber genau die umgekehrte Möglichkeit, Daten aus unterschiedlichsten Quellen an einem Ort anzuzeigen. Die Daten sind immer noch irgendwo in der «Wolke» aber sie werden alle an einem Ort angezeigt (das Konzept ist nicht unbekannt – FriendFeed).

Diese Tatsache könnte man sich doch zu Nutze machen um alle Spuren (Tweets, delicious-Bookmarks, Facebook-Einträge, Blogartikel etc.) eines Teams im Internet zusammenzutragen und so eine Art Wissensmanagement zu betreiben …

noserub 0.9

Die nächste Version von NoseRub soll ausserdem viele neue Features bringen, welche sehr interessante Perspektiven eröffnen (Medienprojekt?). Nebst einem neuen Erscheinungsbild soll die Möglichkeit gegeben sein Gruppen beitreten zu können und (statische) Seiten zu erstellen. Wenn die Entwickler dann noch all meine Featurerequests eingepflegt haben ist das wirklich fast eine «eierlegende Wollmilchsau» :

  • Integration von GoolgeDocs und txtr.com
  • Integration von Google Reader
  • tagging – Tags von den verschiedenen Info-Blöcken sollten mitaggregiert und dargestellt werden
  • erweiterte Profileinstellungen (Vergabe von durchsuchbaren Stichworten/Tags)

Neuer Versuch

27. August 2009 — 3 Comments

feedburner.jpg 466 × 500 Pixel

Da es mich einfach “brennend” interessiert, wie viele Leute meinen Feed lesen, starte ich einen erneuten Versuch mit Feedburner. Die Feed URL wird per sofort gewechselt. Und auch die Kommentare kriegen einen neuen Feed!

nnw

Endlich ist es soweit, NetNewsWire – welches auf dem Mac mein bevorzugter RSS-Reader [1] – synchronisiert nun mit Google Reader, meinem bevorzugten Online-RSS-Reader. So bleibe ich nun immer aktuell und muss mich nicht x-Mal durch die selben Newsmeldungen kämpfen.
Im Blog des NNW-Entwicklers kann die aktuelle Betaversion heruntergeladen werden und in nächster Zeit sollen auch News zur Version 4.0 erscheinen.

[1]Auf dem iPhone finde ich es weniger gut und vertraue stattdessen auf Byline

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Schon seit längerem habe ich mich bei Trigami angemeldet und schreibe Reviews zu bestimmten Produkten. Ich sehe es eigentlich als Experiment an und habe bisher nur Angebote angenommen, welche von mir aus gesehen auch in dieses Blog passen. Zwar ist die Werbung als Trigami-Review gekennzeichnet, Trigami schreibt das so vor, ist aber wie ein Blogbeitrag formuliert. Nun da ich mit dem «Experiment» endlich so ein klein wenig Geld zu verdienen beginne, plagt mich das «schlechte Gewissen»und ich frage mich, ob dies meine Leser und Leserinnen stört?


Friend Wheel for Marc Widmer - Facebook Friend Relationships

Irgendwie wills mir nicht aus dem Kopf … dieses Social Network zum Lernen/Lehren. Ich habe bereits einmal darüber gebloggt, mir damals aber die Frage gestellt, ob es denn das wirklich braucht und ob die Akzeptanz unter den Benutzenden da wäre, noch einmal ein neues “Werkzeug” einzurichten. Noch einmal persönliche Daten freizugeben und noch einmal (virtuelle) Kontakte aufzubauen.

Meine Überlegungen zielen dahin, dass man versuchen müsste, die neue Plattform an ein bestehendes Soziales Netzwerk anzubinden (zum Beispiel mittels Facebook-Connect oder OpenID), so würde kein zusätzlicher Registrierungsprozess mehr anfallen und auch die bestehenden Kontakte könnten – sofern sinnvoll – “mitgenommen” werden.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Tatsache, dass Soziale Netzwerke vor allem dazu genutzt werden, bestehende soziale Kontakte abzubilden und nicht neue Kontakte zu knüpfen. Würden wohl unterrichts-/lernspezifische Materialien ausgetauscht ? Eventuell könnten auch Inhalte von anderen Seiten aggregiert und an einem Ort gebündelt werden?

Ganz zum Schluss stellt sich eine wichtige und nicht einfach zu beantwortende Frage: Sind Social Networks irgendwann auch tot oder uncool ? Im Moment scheint dies nicht der Fall zu sein, aber wer weiss … und dann wäre es ungünstig all seine Ressourcen auf dieses Thema zu bündeln. Ich muss noch ein wenig nachdenken, ob meine Idee wirklich Sinn macht.

Leser meines Blogs?

16. April 2009 — Leave a comment

rss

Das Wichtigste zuerst: Ich plane in den nächsten Tagen (Wochen?) den RSS-Feed dieses Blogs zu feedburner umzustellen, so habe ich nämlich auch ein wenig die Kontrolle über die Feed-Statistiken und sehe, wer wie viele Leser und Leserinnen mein Blog oder eben meinen RSS-Feed lesen.
Google Analytics sagt mir es seien ca. 30 Aufrufe pro Tag, einige auch über facebook. Doch wer sind diese Leute?

Es würde mich freuen, wenn sich einige der “heimlichen” Leser/innen einmal zu Wort melden würden. Mich würde zum Beispiel interessieren ob die Werbung, welche ich ab und zu via Trigami poste störend wirkt ob sie egal ist, oder ob sogar der eine oder die andere darauf reagiert hat?

facewall

PLE gibts das nun oder gibts das nicht?

In diversen Blogs ( 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8) wurde die PLE-Tagung bereits nachbearbeitet, ich schliesse mich nun an.

In seiner Keynote versuchte Prof. Michael Kerres aufzuzeigen, wie sich die herkömmlichen Lehrplattformen (LMS) in Zukunft zu Lernplattformen weiterentwickeln könnten.

Die Tatsache, dass zwei der drei Keynotes recht stark hochschullastig waren fiel mir zwar auch auf, doch hat mich das an einer «Fachtagung» mit diesem Publikum nicht so sehr erstaunt und ich habe eigentlich damit gerechnet, dass die beiden Referenten sich eher auf der Tertiärstufe bewegen. Und doch wäre es sehr interessant gewesen, auch deren Meinung zu hören, wie denn ein PLE – mal abgesehen davon, dass jede/r sein eigenes learning environment – deshalb auch personal (Zit.: R. Schulmeister) – auf einer Sekundarstufe aussehen könnte. Und vielleicht liegt gerade in der Aussage von Schulmeister die Antwort: Ein PLE auf der Sekundar- oder Primarstufe umfasst halt jene Geräte und Anwendungen, welche die Lernenden brauchen um zu lernen. So ist das bei manchen Bleistift, Buch und Papier, bei andern kommen noch Computer oder Handys dazu, einige nutzen YouTube und andere Web 2.0-Werkzeuge – ihrem Wissensstand und ihren Bedürfnissen entsprechend.

Das PLE gibt es also gar nicht?! Dies wiederum würde erklären, warum ich mich so schwer tat, mein persönliches (online) Lernumfeld zu erstellen (Ich habe netvibes, igoogle, jpolite, drupal und einige andere ausprobiert und bis jetzt noch nicht die Lösung gefunden, welche mir meine «Post-It-Sammlung», meine Onlinewerkzeuge, meinen Kalender, meinen Feed-Reader etc. etc. ersetzen.)

Um nochmal Prof. Kerres zu zitieren es braucht ein «Instrument» um Inhalte aus Lehrplattform und Inhalte aus eigenen Werkzeugen zu aggregieren und an einem Ort zu bündeln. Somit können sowohl Learning Management Systeme der Institution wie auch die persönlichen Werkzeuge mit welchen Inhalte generiert wurden/werden zusammengeführt werden.

Im Workshop von Dominik Petko ging es um ethische Fragen bei der Nutzung von PLEs. Er stellte den «Zirkel Ethischer Bildung» vor

  • Sensibilisierung, dass überhaupt ein Problem vorliegt („Ich kann offen sagen, wenn ich etwas komisch oder anstössig finde und habe ein offenes Ohr für die Anliegen und Probleme anderer“)
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung („Wie geht es mir und wie geht es anderen in dieser Situation? Was will ich, was wollen andere?“)
  • Klärung der eigenen Werthaltungen und der der anderen („Was ist mir wichtig, was anderen? Welche Massstäbe teilen wir, welche nicht?“)
  • Reflexion und Beurteilung („Gibt es wichtigere und weniger wichtige Werte? Wie könnte ich so handeln, dass alle einverstanden sein könnten?“) – konkretes Handeln („Was kann ich tun, was für mich selbst und für andere gleichermassen gut ist?“)

Für die Lehrpersonen heisst das, dass diese selber Erfahrungen mit den «Welten» der Kinder sammeln sollen. Eine Lehrperson sollte wissen, welche Schritte vollzogen werden müssen um auf Pornografische Inhalte zu stossen und ob das zufällig oder bewusst geschehen kann. Sie sollten wissen, was in Social Networks passiert oder wie Filme und Bilder mit einem Handy erstellt und ausgetauscht werden. Um Probleme zu erkennen müssen diese Medien in den Unterricht einbezogen werden, denn erst so bieten sich Gelegenheiten, Probleme zu erkennen. Petko empfielt nun in heiklen Situationen nicht ein riesen Szenario zu machen (vorausgesetzt es handelt sich nicht um einen Strafbestand) und Schulleitung und Eltern als erstest zu informieren, sondern zuerst mit den Betroffenen die Situation und die daraus hervorgehende Problematik zu besprechen. Da gebe ich ihm beschränkt recht, wenn die Lernenden mit Sanktionen rechnen müssen, werden die Lehrpersonen auch nie irgend etwas aus ihrer Welt erfahren, andererseits sollte die Lehrperson auch abgesichert sein, um nicht als Verantwortliche für diese heikle Situation zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Und noch einmal, nicht nur um die Probleme zu erkennen sondern auch um Lösungen zu suchen sollten die Lehrpersonen gewisse Kompetenzen und eigene Erfahrungen vorweisen können, die über Textverarbeitung und Tabellenkalkulation hinausgehen!

Ein Kursteilnehmer stellte die Frage, wann er denn solche Probleme behandeln solle. Der erste Gedanke, welcher mir durch den Kopf schoss war, «Ist den Medienbildung so unwichtig, dass man eine solche Frage stellen muss?» Schliesslich hat die Schule doch die Aufgabe, die Kinder auf das Leben vorzubereiten!

Wir im Kanton Solothurn sind (zumindest auf der Primarstufe) in der komfortablen Lage, über das Gefäss «Medienbildung» zu verfügen. Doch der Lehrplan 21, welcher im Rahmen der Harmonisierungsbestrebungen in der Schweiz aktuell ausgearbeitet wird weist keine solchen Gefässe aus und sieht Medien und ICT als «Fächerübergreifende Themen» – meiner Meinung nach ein grosser Fehler, denn wenn kein Zusatzgefäss vorhanden ist, werden die Lehrpersonen darauf bedacht sein ihren Stoff zu vermitteln und fächerübergreifende Themen werden nur wenn noch Zeit «übrig» ist berücksichtigt.