
Leider konnte ich am abschliessenden Gruppentreffen nicht teilnehmen, umso neugieriger war ich auf das Ergebnis meiner Mitstudierenden. Gleich vorneweg, ich bin beeindruckt … die Lösung, für welche sich unsere Gruppe entschieden hat finde ich sehr gut.
Es war schön, wenn auch wahrscheinlich nicht wirklich praxisnah, dass Geld im «Überfluss» zur Verfügung stand und wir unseren Fantasien freien Lauf lassen konnten. Sehr toll finde ich die Idee, dass die Inhalte den Mitarbeitenden zur Verfügung stehen, und auf persönlichen mobilen Geräten abgespielt werden können.
Es gibt zwei kleine Kritikpunkte, die aber eher als Fragen aus meiner Sicht darstellen, als Kritik am Szenario. Erstens frage ich mich, weshalb den Mitarbeitenden PDAs und warum nur zwei zur Verfügung gestellt werden. Wenn ich pro Filiale Lern- und Arbeitsstationen vorsehen würde, wären das wahrscheinlich «richtige» Computer mit einem grossen Bildschirm und einer Tastatur. Wenn ich auf PDAs setzen würde (was ja heute mit iPhone und iPad und den Konkurrenzprodukten immer interessanter wird), wäre ich bestrebt jedem Mitarbeitenden möglichst ein persönliches Gerät zur Verfügung zu stellen.
Zweitens habe ich mir die Frage gestellt, ob es motivierend ist, mit einem Negativ-Beispiel zu starten, wird den Lernenden dadurch nicht vermittelt, dass ihre Beratungen allgemein eher schlecht sind? Wir alle korrigieren und kritisieren ja gerne, von daher könnte es aber auch motivierend wirken, wenn man zu Beginn gleich mal Fehler suchen darf.