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TicknTalk

27. Juli 2009 — Leave a comment

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TICKnTALK - das Browser Add-on für den unzensierten Link- und Meinungsaustausch

Ich twittere, blogge, facebooke, xinge und nun kommt noch ein Verb mehr dazu – tickntalken. Bei TicknTalk handelt es sich um eine Social Community, welche auf einer Browser-Sidebar für Firefox oder Internet Explorer basiert. Diese ermöglicht es TicknTalk-Nutzern während des Surfens interessante Webseiten, Bilder, Videos etc. zu kommentieren, ohne dass dafür vom Webseitenbetreiber entsprechende Möglichkeiten geboten werden.So hat man eine einfache Möglichkeit, seine Lieblingsseiten und -blogs, seine liebsten Youtube-Videos oder andere Web-Schmankerl für andere zu markieren und so populär zu machen oder Leute mit den selben Lieblingsseiten kennen zu lernen und weitere «Sehenswürdigkeiten» zu entdecken. Andererseits könnte man durch die unzensierte Meinungsäusserung auch Webseiten mit Kommentaren versehen, welche problematische Geschäftsmodelle verfolgen, um andere zu warnen.
In der neusten Version bietet TicknTalk auch die Verknüpfung mit Twitter. So werden nicht nur die TicknTalk-Freunde, sondern gleich auch noch die Twitter-Follower über sehenswerte Entdeckungen informiert. Das Add-On lässt sich per Klick auf diesen Link installieren.
Ich habe mir den Dienst einmal angesehen (und dies nicht nur wegen den Gewinnspielen: Twittergewinnspiel und Bloggergewinnspiel) und bereits einige «Ticks» und ein paar «Talks» abgesetzt und bin sehr gespannt, wie sich das Ganze weiter entwickelt. Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen den Dienst auf Herz & Nieren prüfen und an dieser Stelle berichten.

Eben bin ich via KDE.news auf einen sehr interessanten Beitrag gestossen: Den «sozialen Desktop». Scheinbar soll bei den kommenden Versionen von KDE 4.x eine Komponente zur Verfügung stehen, welche ein socialnetworking ohne zusätzliches Portal ermöglicht.

The concept behind the Social Desktop is to bring the power of online communities and group collaboration to desktop applications and the desktop shell itself.

Ich bin ein bisschen konfus … bis jetzt sprachen immer alle davon (und Google arbeitet mit Chrome OS darauf hin), dass alle Applikationen ins Internet abwandern und nun will die KDE-Community wieder Boden gut machen und den Trend der «sozialen Vernetzung» ins Betriebssystem integrieren.

Social Desktop

Im folgenden einige Ideen der Entwickler, welche auch einen Wettbewerb lanciert um möglichst viele und coole Dienste zu finden.

  • News – personalisierte RSS-Feeds
  • User-Gruppen – nach Ort, nach Präferenzen, nach Wissen gebündelt
  • Aktivitäten – Statusmeldungen von Freunden
  • Events – nach Ort, Nach Präferenz präsentiert
  • Knowledgbase-Modul – User mit der selben Hardware oder mit dem selben Problem

Ich werde «social desktop» im Auge behalten, einerseits im Hinblick auf das lernstick-Projekt, andererseits auch auf eine Idee, welche mir schon länger im Kopf herum schwebt…

Friend Wheel for Marc Widmer - Facebook Friend Relationships

Irgendwie wills mir nicht aus dem Kopf … dieses Social Network zum Lernen/Lehren. Ich habe bereits einmal darüber gebloggt, mir damals aber die Frage gestellt, ob es denn das wirklich braucht und ob die Akzeptanz unter den Benutzenden da wäre, noch einmal ein neues “Werkzeug” einzurichten. Noch einmal persönliche Daten freizugeben und noch einmal (virtuelle) Kontakte aufzubauen.

Meine Überlegungen zielen dahin, dass man versuchen müsste, die neue Plattform an ein bestehendes Soziales Netzwerk anzubinden (zum Beispiel mittels Facebook-Connect oder OpenID), so würde kein zusätzlicher Registrierungsprozess mehr anfallen und auch die bestehenden Kontakte könnten – sofern sinnvoll – “mitgenommen” werden.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Tatsache, dass Soziale Netzwerke vor allem dazu genutzt werden, bestehende soziale Kontakte abzubilden und nicht neue Kontakte zu knüpfen. Würden wohl unterrichts-/lernspezifische Materialien ausgetauscht ? Eventuell könnten auch Inhalte von anderen Seiten aggregiert und an einem Ort gebündelt werden?

Ganz zum Schluss stellt sich eine wichtige und nicht einfach zu beantwortende Frage: Sind Social Networks irgendwann auch tot oder uncool ? Im Moment scheint dies nicht der Fall zu sein, aber wer weiss … und dann wäre es ungünstig all seine Ressourcen auf dieses Thema zu bündeln. Ich muss noch ein wenig nachdenken, ob meine Idee wirklich Sinn macht.

Photoshop

Cobocards ist ein viel versprechendes Web 2.0 Produkt, welches ein kooperatives Onlinelernen mit den altbewährten Karteikarten ermöglicht.

Do you Poken?

5. Februar 2009 — Leave a comment

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Meine Freundesliste von Facebook wächst von Tag zu Tag, Weltwoche und Tagesanzeiger schreiben immer öfter über Social Networks und Facebook, Xing, Netlog und Konsorten sind in aller Munde. Nun hatte eine findige Firma aus der Schweiz eine Idee …
Sie entwickelt süsse Tierchen, welche am Schlüsselbund mitgetragen werden.

Die Idee hinter Poken ist recht einfach: Man kauft sich ein solches Wesen in einer Verkaufsstelle (Manor, metro boutique, BIG, Dolmetsch). Danach steckt man die Hand in den USB-Anschluss eines Rechners und erstellt auf der Webseite sein Profil – sprich man sagt aus welchen Social Networks welche Informationen ausgetauscht werden sollen und ergänzt das Profil mit weiteren Angaben.
Nun macht man sich auf den Weg Freunde – natürlich möglichst mit Poken – zu treffen. Will man jetzt mit jemandem Freundschaft schliessen – also die “virtuelle Visitenkarte” austauschen, so drückt man die zwei Poken mit den Händen gegeneinander – High 5 – und diese signalisieren per LED ob sie Freundschaft geschlossen – sprich Infos ausgetauscht haben oder nicht. Am heimischen PC steckt man die Hand des Poken in den USB-Anschluss und kann nun im Webinterface die neu gewonnenen Freunde organisieren. Das lästige Austauschen und Organisieren von Visitenkarten entfällt so komplett und ich kan mein virtuelles Poesiealbum auch zur Kontaktverwaltung nutzen.

do you poken?

Die Meinungen in der Blogosphäre gehen auseinander, die einen finden es lustig, andere eher weniger, da das iPhone die selbe “Arbeit” ebenfalls erledigt.

Ich finde diese Art von Verbindung der virtuellen und reellen Welt eine lustige Idee, und wer weiss, vielleicht werden unsere Schüler schon bald alle mit einem Poken am Schlüsselbund herumrennen und gegenseitig durch ein high 5 (oder eben 4) der Schlüsselbundkreaturen Kontaktinformationen austauschen (Dass schon bald alle ein iPhone – oder ein gleichwertiges Gerät besitzen, wage ich im Moment zu bezweifeln). In Holland ist das wohl bereits der Fall; dem Hersteller zufolge werden in Holland bereits mehrere hundert Pokens pro Tag verkauft! Wer gerne eins hätte und mit mir Kontaktdaten austauschen möchte, soll sich melden.

poken

spider_net.jpg (JPEG Image, 1183x784 pixels) - Scaled (93%)-7

Die Idee geistert mir schon lange im Kopf herum und da dieses Blog mehr und mehr zu meinem Notizkasten wird (gerne hätte ich ein “Ablagegefäss”, welches immer zur Hand ist … Zeitungsartikel, Links, gute Ideen etc. würden automatisch gespeichert und könnten zu gegebener Zeit abgearbeitet werden …

Was mir vorschwebt wäre ein Social Network für Lehrpersonen … schliesslich gibt es das ja auch für “richtige” Berufsleute.
Die Lehrpersonen könnten da Unterrichtsmaterial, Erfahrungen, Videos (Unterrichtssequenzen), Tipps, und alles mögliche tauschen und bewerten … wobei … irgendwie gibt es ja Facebook … und doch.

Die Idee kam mir, weil ich einen “Praxisbegleitungskurs für Junglehrpersonen” besuchen soll, welcher an einem für mich (und andere) ungünstigen Ort zu ungünstigen Zeiten stattfindet. Könnte ich asynchron – dann wann ich will – teilnehmen … ich glaube ich würde es sogar tun!

Update: In Diskussionen mit verschiedenen Leuten stellt sich immer wieder die Frage, soll del.icio.us auch für die Schule genutzt werden oder soll ein eigener Socialbookmarking-Dienst für Lehrpersonen und Schüler ins leben gerufen werden? Soll man Digg, YouTube, und andere bekannte Plattformen im Unterricht einsetzen oder macht es Sinn, eigene Plattformen für das schulische Umfeld zu entwickeln, welche den selben Zweck erfüllen?
Ich selber tendiere eher in die Richtung, dass man die bestehenden Dienste auch in der Schule nutzen sollte … , auch wenn sie von vielen Schul-Systemadministratoren oder Contentfiltern geblockt werden und die Chance besteht einmal eine Seite aufzurufen, die halt nicht unbedingt schülergerecht ist.

  1. Versucht man im Unterricht ständig möglichst lebensnahe Situationen zu generieren
  2. Steigt meiner Meinung nach die Akzeptanz eines Tools eher und die Schüler / Lehrpersonen verwenden es eher, wenn man auch in der Freizeit damit arbeiten kann …

social_network

Im neusten Beobachter bin ich per Zufall auf einen den Artikel “So viele neue Freunde” gestossen, welcher sich mit Sozialen Netzwerken befasst. Für einmal sind es aber nicht die Kinder, welche im Umgang damit geschult werden müssen; die Autoren schreiben über Erwachsene, welche Soziale Netzwerke wie XING.de nutzen um geschäftliche Kontakte zu finden und zu pflegen oder sich – wie die Jugendlichen auch – damit vergnügen. Soziale Netzwerke sind also auch bei Erwachsenen “in”. Dies hätte ich auch selber gemerkt, wenn ich einmal die Zunahme der Freundes-Anfragen von XING und Facebook in den letzten Monaten erfasst hätte, oder meine Facebook-Pinnwand statistisch auswerten würde.

War ich vor ein paar Monaten einer der ersten aus meinem Umfeld, so sind heute unzählige meiner näheren und ferneren Bekannten bei Facebook mit dabei – einige aktiv, andere eher passiv.

Auf meinen Recherchen nach einem passenden Bild, bin ich noch auf den folgenden Blog-Eintrag gestossen, welcher sich ebenfalls mit Social Networks befasst. Die Grafiken sehen spannend aus, doch im Moment fehlt mir die Zeit, das ausführlich zu studieren.

Soziale Netzwerke

25. September 2008 — Leave a comment

SchoolNetGuide

Seit einigen Tagen liegt auf meinem Tisch der SchoolNetGuide Nr. 11 «Das soziale Internet». Seit kurzem ist er auch als PDF zum Download bereit oder kann bei der Swisscom bestellt werden. Dies nehme ich zum Anlass einmal über meine Mitgliedschaften in Sozialen Netzwerken nachzudenken. Wie immer soll aber dann auch noch der eine oder andere Gedanke an die Schule “verschwendet” werden … zum Beispiel welche Potenziale bieten Soziale Netzwerke und mit welchen Gefahren müssen wir umgehen lernen (und vor allem auch unsere Schüler)?

Meine mehr oder weniger genutzten Social Networks sind die folgenden: Facebook, Last.fm, del.icio.us, meinVZ (hervorgegangen aus studiVZ), XING, LinkedIn und klassenfreunde.ch. Eben gerade habe ich beschlossen, dass ich nicht 3 Soziale Plattformen “bewirtschaften kann. Konsequenz daraus, mein meinVZ-Account wurde gelöscht, nachdem ich ihn vor einem Monat aus einem studiVZ-Account erstellt hatte.

Nach der zufälligen Lektüre zweier Artikel aus dem Tagesanzeiger mein Arbeitskollege hat bereits den «Artikel Schulen verschlafen den Web 2.0-Trend» diskutiert und sich stark an das Thema seines vor einem Jahr gehaltenen Vortrages «Medienpädagogik – vom Dornröschenschlaf der Pädagogik» erinnert gefühlt.
Der zweite Artikel behandelt die Plattform NetLog, welche bei den 12 – 17-jährigen rege genutzt wird. Er beschreibt schon fast anarchische zustände: «Mädchen präsentieren sich in lasziven Posen, gegenseitige Beschimpfungen gehören zur Tagesordnung, Mitschüler werden gemobbt, Lehrer schlecht gemacht. Es ist die Rede von Kindern die angezeigt werden. Diese beiden Artikel stimmen mich nachdenklich und ich habe beschlossen, mich etwas intensiver mit dieser Thematik auseinander zu setzen. Dabei habe ich noch eine Publikation zu diesem Thema gefunden und bestellt und erhoffe mir noch weitere Einblicke und Anregungen zu dieser Thematik…


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