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Licorize

Licorize

Was ist Licorize?

Licorize ist ein recht neuer Dienst, welcher die Funktionen von ToDo-Managern wie z.B. «Remeber The Milk» und Social Bookmarkingdiensten wie z.B. «delicious» oder «Mr. Wong» kombiniert. Licorize ist vergleichbar mit einem Schuhkarton, in welchen der Benutzer seine Tweets, seine Evernote-Notizen importieren sowie Links – mittels eines Bookmarklets – hinzufügen kann.
Selbstverständlich können die unterschiedlichen Artefakte mit Tags und Notizen versehen werden und bei den Lesezeichen wird sogar eine Vorschau der Webseite angezeigt. Neu an der Idee ist aber, dass mehrere Personen(-gruppen) gleichzeitig Artefakte sammeln und so ihr «Wissen» sichtbar machen und die einzelnen Artefakte schliesslich auch noch unterschiedlichen Projekten zugeordnet werden können. So entstehen projekt- oder personenbezogene ToDo-Listen.

Daraus lassen sich auch wöchentliche Übersichten generieren, in welchen die entsprechenden Schnipsel nach Zeit und Tag geordnet werden.

Licorize

Licorize im Wissensmanagement

Licorize kann sowohl für individuelles als auch für Wissensmanagement von Gruppen eingesetzt werden. In erster Linie dient es dem Sammeln und Präsentieren von Artefakten – also der Wissenskommunikation und der Wissensrepräsentation. Da auch die Verwendung in Gruppen unterstützt wird, sind auch Teile von Wissensgenerierung und -Nutzung abgedeckt. So können zum Beispiel Tweets, Dropbox-Ordner, RSS-Feeds etc. aggregiert und ebenfalls den unterschiedlichen Projekten zugeordnet werden.


Ein ähnlicher Dienst ist Diigo. Welcher die Möglichkeit bietet, Texte auf Webseiten zu markieren und zu annotieren.

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass in unserer Werkstatt Konzept und Design von study.log einerseits und die beliebte Blog-Software von WordPress andererseits erfolgreich miteinander kombiniert werden konnten. Zu den ersten zwangsläufig statischen Screenshots des letzten Beitrags ist es nun möglich, “look and feel” der kommenden webbasierten Anwendung live zu testen: Dazu haben wir die Inhalte des regulären Blogs von Torsten Meyer in eine weitere WordPress-Installation übertragen, die bereits auf unser neues study.log-Theme zurückgreift.

Diese Meldung hat mich eben erreicht. Ich freue mich zu lesen, dass ein vielversprechendes Projekt – study.log – welches ich bereits früher einmal ausgetestet hatte, mich aber irgendwie nicht so richtig dafür erwärmen konnte, den Weg ins Netz findet. study.log wird mit WordPress verheiratet und so zu einem Web 2.0 Wissensmanagement-Tool.

Ich werd’s mal testen

Papierstapel

1. Juni 2009 — 6 Comments

papierstapel

Schon zum zweiten Mal habe ich nun meine als PDF vorliegenden Studienbriefe ausgedruckt und lese mich analog durch den Papierstapel. Irgendwie kommt es mir komisch vor – nicht nur wegen den (Regen-)Wäldern, welche dafür abgeholzt werden, auch sonst … ich bezeichne mich als Digital Native, befasse mich mit neuen Medien und studiere nun auch noch (mehrheitlich) via Computer … und Studienbriefe lese ich gedruckt auf Papier.
Andererseits habe ich sie so immer dabei, ich muss nicht einen eBook-Reader ein iPhone oder einen Tablet-PC (mit geladenem Akku) dabei haben, ich kann mit Bleistift, Kugelschreiber, Leuchtstiften reinschreiben und anstreichen, egal wo ich bin. Aber auch die digitale Variante hat ihre Vorzüge: reinschreiben und markieren könnte ich trotzdem (können das eBook-Reader?), dabei haben liegt an mir, dafür hätte ich die Vorteile, dass ich die bearbeiteten Dokumente durchsuchen kann, dass ich Ausschnitte per Copy&Paste weiterverwenden kann, dass ich Links direkt anklicken kann und schlussendlich könnte ich die Dokumente digital ablegen, mit Tags versehen und könnte sie auch später durchsuchen. Vor der analogen Variante graut mir irgendwie … stapelweise Papier, welches in Ordnern abgelegt ist, vor sich hin staubt und nur schlecht «wiederverwendet» werden kann.

Irgendwie habe ich meinen digitalen Studien-Workflow noch nicht so ganz gefunden und es stellen sich mir verschiedenste Fragen:

  • Kann ich in PDFs auf einem eBook-Reader reinschreiben und anstreichen?
  • Können diese Markierungen und Anmerkungen auch wieder an einem Computer angeschaut und weiterbearbeitet werden?
  • Gibt es diese Möglichkeiten auch auf einem iPhone?
  • Lässt das kleine iPhone-Display überhaupt ein vernünftiges Arbeiten zu?
  • Gibt es ein gutes Programm, welches die von mir geschilderten Dinge auf einem Tablet-PC erledigt?
  • Gibt es dieses Programm evt. auch in einer Mac-, Linux- oder sogar als Onlineversion?