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Mein PLE I

22. Juli 2009 — Leave a comment

PLE

Es ist schon eine Zeit her, seit die PLE-Tagung das Thema Personal Learning Environments aufgegriffen hat. Seither habe ich mir immer wieder überlegt, wie mein PLE aussieht und ob ich das einmal abbilden könnte, doch mehrere Versuche sind gescheitert.

Nun habe ich durch eine Lernaufgabe zum Thema Online-Kommunikation inspiriert, versucht zumindest einmal einen (“fast nur Online”-)Teil meines PLE abzubilden. Ich hoffe, dies in Zukunft noch etwas erweitern und präzisieren zu können.

[Trigami-Review]

menu2

Wo gehen wir heute essen? In die Mensa, ins Restaurant gegenüber, zum Inder … solche Fragen stellen sich wohl den meisten Leuten ab und zu. Beim gewählten Restaurant angekommen bemerkt man dann, dass heute Fisch mit Spinat auf dem Menüplan steht. Da man heute nicht Lust auf Fisch hat und Spinat nicht ausstehen kann, muss man sich noch einmal neu orientieren und unter Umständen noch eine Viertelstunde der Mittagspause für den Umweg investieren.
Eine neue Webapplikation soll dieses Problem nun lösen – menu2. Täglich werden die aktuellen Mittagsmenüs aus der ganzen Schweiz angezeigt. Der User hat verschiedene Möglichkeiten sich zu informieren. Zum Beispiel kann er auf einer Karte die Region bestimmen, aus welcher er die Menüs angezeigt erhalten möchte oder er kann regionale Newsletter mit aktuellen Menüs abonnieren. Für Reisende steht eine Tagwolke bereit, wo nach Ortschaften gesucht werden kann … vielleicht gibts ja im Nachbardorf was Besserers.

So einfach funktionierts für den Kunden:

  1. Kartenausschnitt wählen
  2. eMail angeben
  3. und schon wirst du jeweils über die aktuellen Menüs benachrichtigt.

Und so einfach funktionierts für den Restaurantbesitzer:

  1. Registieren
  2. Menüs erfassen
  3. Kunden gewinnen

Wirte können ihre Menüs erfassen, worauf diese als Menületter an die Gäste verschickt werden. Zudem bietet sich ihnen die Möglichkeit, Menüpläne in verschiedenen Formen bereitzustellen: So können sie zum Beispiel als PDF exportiert und anschliessend ausgedruckt werden oder XML- respektive RSS-Daten können auf einer Restaurantwebseite eingebunden werden. Für (kleinere) Restaurants ohne Webseite bietet menu2 eine eigene Webseite wo weitere Informationen wie Standort, Öffnungszeiten und anderes Publiziert werden können.

Das schöne an dieser Dienstleistung, sie ist sowohl für die Konsumenten als auch für die Restaurantbetreiber kostenlos. Wie immer ist es ein bisschen grosstadtlastig, Basel, Zürich, Zug, Bern haben bereits eine recht hohe Dichte. In meinem Einzugsgebiet jedoch fehlt noch etwas die Vielfalt, ich würde es sehr begrüssen, wenn wirklich alle Restaurants und nicht nur Coop und Solheure von diesem Service profitieren würden und ich so jeweils eine Entscheidungsgrundlage zugeschickt erhalte – wer weiss, vielleicht wird ja gerade heute in einem Restaurant mein Lieblingsmenü serviert. Ein weiterer Knackpunkt ist die im Moment noch nicht existierende Handy-Applikation – diese soll aber noch folgen. So könnte man auch von unterwegs die Menüpläne der Stammlokale abrufen.

Metro Web 2.0

15. Mai 2009 — Leave a comment

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Die beliebte Web 2.0 Trend Map sollte demnächst – vielleicht ist sie es auch schon – in einer vierten Version veröffentlicht werden. Ich persönlich nehme sie immer dann zur Hand, wenn ich jemandem die Vielfalt des Web 2.0 auf eine etwas strukturierte Art näher bringen will.

Moreganize …

5. Mai 2009 — Leave a comment

[Trigami-Review]

moreganize.ch

Wer hat schon mal mit Doodle einen Termin gefunden, auf einem Wiki oder in Google Docs Themen gesammelt um dann mit irgend welchen andern Tools über die zu behandelnden Themen abstimmen lassen? Extrem kompliziert und unerfahrene Nutzer/innen werden schnell überfordert.

Via Trigami bin ich auf Moreganize gestossen. Ein Konkurrent von Doodle – welches ich bereits einmal vorgestellt habe. Nebst Terminumfragen können Umfragen zu bestimmten Themen, gemeinsame ToDo-Listen oder Abstimmungen mit der Möglichkeit für eine oder mehrere Antworten zu stimmen erstellt und verwaltet werden. Die einzelnen Tools lassen sich beliebig verknüpfen und sollen– so versprechen die Entwickler – in nächster Zeit gar noch erweitert werden. Bereits jetzt bietet das Tool aber einen grossen Funktionsumfang, der die Zusammenarbeit einer Gruppe von mehr als drei Personen stark vereinfacht.

Mit wenigen Klicks kann der Nutzer eine gemeinsame Plattform einrichten. Diese ist jederzeit über einen simplen Link erreichbar. Der Link wird einfach allen Personen, die an einer Umfrage oder einem Projekt teilnehmen sollen weitergeleitet, damit diese Zugriff auf die Plattform erhalten. Die generierten „Umfragelinks“ enthalten eine starke Verschlüsselung. Es ist so gut wie unmöglich, mit gängigen Mitteln einen solchen Link nachzubilden oder zu fälschen.

Moreganize ist im Vergleich zu ähnlichen Tools sehr einfach und übersichtlich aufgebaut, bietet aber trotzdem viele Zusatzfunktionen. So findet sich zum Beispiel auf der jeweils letzten Seite der Einrichtung – etwas versteckt – ein Link “weitere Einstellungen”. Dort können Dateien (bis 5 MB), Ortsmarken (Google Maps), oder auch eine Deadline (also ein Abschlusstermin bis wann die Umfrage laufen soll) eingesetzt werden.
Ausserdem können noch einige Feinheiten eingestellt werde, z.B. ob man benachrichtigt werden möchte wenn jemand den Dienst nutzt oder ob der User seine Email eingeben muss.

Und jetzt kommts: Es ist ein schweizer Produkt! Moreganize wurde ursprünglich im privaten Rahmen von Studenten an der Universität Zürich verwendet. Das Tool wurde dann durch die Studenten und Gründer der heutigen Plattform www.moreganize.ch, Tom und Attila Frey sowie Dominik Skrobala laufend weiterentwickelt und verbessert. Immer wieder haben auch verschiedene Studenten der ETH (Eidg. Technische Hochschule) und sonstige Freunde an der Programmierung und Gestaltung des Tools mitgeholfen.

Mein Fazit: Sehr brauchbar … ich werde es auch meinen Kollegen und Kolleginnen von EduMedia weiter empfehlen …

Google Maps

Für ein Projekt bei welchem verschiedene Standorte auf einer Karte mit unterschiedlich farbigen Pins markiert werden sollen und zudem noch eine “Legende” Informationen über die einzelnen Punkte ausgeben soll, habe ich recherchiert … und bin ganz zum Schluss wieder bei der Datenkrake gelandet. Dafür, dass Google wieder einiges mehr über mich weiss, bieten sie mir aber auch einen sehr exklusiven Service, welcher sich Spreadsheet Mapper v2.0 nennt. Es handelt sich dabei um ein Google Spreadsheet, welches in meinem Google Docs-Account hinterlegt wird und von mir nur noch mit Angaben wie Name, Adresse, Links, Fotos etc. gefüttert werden muss und so eine KML-Datei erstellt, welche in Google Earth abonniert werden kann und die gewünschten Punkte inklusive Informationen darstellt. Für diejenigen Leute, welche nicht von allen interessierten Usern verlangen können/wollen, dass sie Google Earth installiert haben, die KML-Datei herunterladen und “installieren” – sondern einfach im Browser die Situation überblicken wollen, gibt es die Möglichkeit, das ganze auch via Google Maps anzeigen zu lassen. Dies hat einen kleinen Haken – die Adresse reicht nicht, es müssen Geokoordinaten der Standorte erstellt werden. Doch auch dies ist in Google Spreadsheet (und mit vielen anderen Varianten) möglich.

Das Vorgehen ist recht einfach:

  1. Spreadsheet bei Google holen
  2. Spreadsheet ausfüllen
  3. Spreadsheet veröffentlichen
  4. Adresse geocodieren
  5. KML-Datei bereitstellen und Ausschnitt von Google Maps in Webseite einbinden

Selbstverständlich werden die Karten bei jeder Änderung aktualisiert! Das scheint mir eine recht vielversprechende Sache zu sein!

Mehr �oogle: Feiertagslogos

Nach dem ich nun einige Dinge privat und bei der Arbeit mit Google-Docs erledige, beginne ich die Vorzüge schätzen zu lernen, auch wenn immer wieder hinterfragt wird, ob man Google noch mit zusätzlichen Informationen versorgen soll und auch wenn nicht ganz klar ist, wie weit Google diese Informationen weiter verwendet. Ich spare mir so den USB-Stick und kann gemeinsam mit andern an Dokumenten arbeiten – sogar gleichzeitig, was in manchen Situationen ein erheblicher Vorteil gegenüber Wikis ist.

Wie immer wenn ich etwas ins Herz geschlossen habe ist der nächste Schritt die Überlegung, wie dieses «Ding» sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden kann …

Via netzlernen.ch bin ich auf den Beitrag von Holger Hunger gestossen, der erklärt, wie er Google-Apps für eine Schule konfiguriert hat. Dieses Angebot muss ich mir mal anschauen, eventuell wäre das noch was, was man ausprobieren müsste.

DropBox

14. August 2008 — Leave a comment

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Schon seit einiger Zeit nutze ich das Tool Dropbox welches sich nach der Installation in das Betriebssystem “einklinkt” und einen etwas speziellen Ordner bereitstellt. Alle Dateien und Unterordner, welche vom Benutzer in diesem Ordner angelegt werden, werden automatisch mit dem Webinterface synchronisiert.
Ein Backup im Internet – nichts neues, aber auch nicht alles. Dropbox wird auf einem (oder mehreren) weiteren Computern installiert (unterstützt werden im Moment Windows und Mac OS X, eine Linuxversion ist aktuell im Alphastadium und soll demnächst veröffentlicht werden) und mit dem Account verknüpft. Von nun an werden alle Ordner und Dateien automatisch synchronisiert.
Im Webinterface können Dateien ebenfalls verwaltet werden und es bietet sich da sogar die Möglichkeit, versehentlich gelöschte Dateien wieder herzustellen. Also eine echte Konkurrenz zu einem USB-Stick – vorausgesetzt ich arbeite nur an Computern wo ich auch was installieren darf/kann/will.

Für die nächste Zeit hat sich das Team weitere Verbesserungen vorgenommen:

  • Proxyserver-Unterstützung
  • mehrere Dateien sollen miteinander bearbeitet werden
  • Linux Version
  • Suche im Webinterface
Was ich noch gerne sehen würde wäre, wenn man bestimmen könnte, welche Ordner auf welche Rechner gesynct werden. Doch zuerst warte ich jetzt auf die Linux Version, damit ich endlich auch mein Tablet-PC mit Ubuntu mit einer Dropbox austatten kann …

We tell stories

22. Juli 2008 — Leave a comment

We Tell Stories - 'The 21 Steps' by Charles Cumming

Sogar beim Coiffeur kann man sich bilden! So las ich heute während mir eine Frisur und eine Kopfmassage verpasst wurden, in FOCUS von «We Tell Stories». Zu hause angekommen musste ich natürlich ausprobieren was ich gelesen hatte. Dabei fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt, als ich Krimis und Lesespuren verschlang wo man Entscheide treffen musste, und sich vorstellte, wie die Protagonisten sich durch Städte, Dörfer oder Landschaften kämpften (manchmal fühlte man sich sogar als einer der 5 Freunde) … oder in nicht all zu ferne Vergangenheit, als ich jeweils in 24 (ja, die absolut nicht amerika-kritische Realtime-Serie) mit Jack Bauer Verbrecher jagte.

Geschichte Nummer 1 – «The 21 Steps» – zum Beispiel, führt den Leser via Google-maps durch London. In den bekannten Sprechblasen, welche sonst Informationen zu Bahnverbindungen oder Sehenswürdigkeiten beinhalten, können kurze standortspezifische Textteile einer längeren Geschichte gelesen werden. So wird der Besucher virtuell durch London von Schauplatz zu Schauplatz gelotst während er eine Geschichte in 21 Kapiteln liest.

Wie immer überlegte ich mir was diese Idee von interkativen Geschichten mir für den Unterricht bringen könnte …

1. Wäre es toll, wenn man solche Geschichten in deutsch und schülergerecht hätte, das wäre sicher interessant.

2. könnte man Schüler selber solche Geschichten erstellen lassen, in welchen sie sich z.b. in ihrem Dorf / ihrer Stadt herumbewegen und eine Geschichte dazu erfinden.

Was in de oben beschriebene Geschichte in 21 Kapiteln noch fehlt? Ich hätte gerne alle Daten, welche Google zur Verfügung stellt auch noch dazu, dann würde ich mich fühlen als ob ich wirklich herumlaufen würde. Jetzt sind wir schon bald wieder bei Virtuellen Realitäten, jetzt müsste nur noch dieses Lively irgendwie mit Google-Maps verknüpft werden und man hätte ein halbreelles SecondLife.



Am Innovative Teachers Day in Bern stellte Microsoft neue Technologien vor, welche unter Umständen irgend einmal in naher oder ferner Zukunft im Unterricht verwendet werden könnten.

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